Tagesausflüge ab Dublin: Wicklow Mountains, Malahide Castle & Highlights

Die Umgebung von Dublin bietet eine beeindruckende Vielfalt an Ausflugszielen, die sich ideal auf Tagesausflügen erkunden lassen. Von den Wicklow Mountains mit ihren sanften Hügeln, glitzernden Seen und prachtvollen Parklandschaften bis hin zu weiten Küstenabschnitten, historischen Schlössern und charmanten Orten – die Auswahl ist gross. In diesem Beitrag nehme ich dich mit zu unseren Highlights: dem Irish National Stud, dem verwunschenen Mount Usher Garden, dem bekannten Glendalough, dem imposanten Malahide Castle und vielen weiteren Zielen, die sich perfekt für einen Ausflug ab Dublin eignen. Ich zeige dir, wie du mehrere dieser Ausflugsziele an einem Tag kombinieren kannst, um deine Zeit optimal zu nutzen.

Am einfachsten gelingt das mit einem Mietwagen, aber auch mit dem öffentlichen Nahverkehr kannst du viele dieser Orte gut erreichen. Falls du noch unsicher bist, ob du einen Mietwagen buchen sollst, schau dir unseren Beitrag Autofahren in Irland an – dort findest du alle wichtigen Informationen und Tipps.

Die Wicklow Mountains sind eine hügelige Landschaft mit kahlen und bewaldeten Bergkuppen, viel Grün und Heidekraut und zählen zu den beliebtesten Ausflugszielen in Dublins Umgebung.
Blick auf die Wicklow Mountains

Ausflugsziele in den Wicklow Mountains

Südlich von Dublin liegt der grösste Nationalpark Irlands, der Wicklow Mountains Nationalpark. Mit seiner sanft gewellten, hügeligen Landschaft lockt er Besucher aus aller Welt an. Liest man Reisetipps, könnte man meinen, dass man mit einem Besuch in Glendalough bereits alles Wichtige in den Wicklow Mountains gesehen hat – doch die Region hat weit mehr zu bieten.

Nicht ohne Grund werden die Wicklow Mountains als „Garten Irlands“ bezeichnet. Die bekannten Powerscourt Gardens stehen noch auf unserer Liste für den nächsten Irland-Besuch, genauso wie die Hunting Brook Gardens in Blessington. Auf unseren Tagesausflügen ab Dublin haben wir uns für die Mount Usher Gardens und das Irish National Stud mit seinem berühmten japanischen Garten entschieden.

Natürlich kannst du die Wicklow Mountains auch wandernd erkunden, etwa zum Lugnaquilla, dem höchsten Berg Irlands ausserhalb von Kerry mit 925 Metern Höhe und schöner Aussicht. Beliebt ist auch der St. Kevin’s Way, ein Pilgerweg, der den Spuren des heiligen Kevin bis nach Glendalough folgt.

Hier, im Herzen der Wicklow Mountains, weitet sich der Liffey zu einem grossen See, dessen glatte Oberfläche die dunklen Wolken spiegelt – ein Anblick, der die einsame Schönheit der Region eindrucksvoll widerspiegelt

Hier in den Wicklow Mountains weitet sich der Liffey zu einem riesigen See auf. Die Spiegelung der dunklen Wolken in der glatten Wasseroberfläche erzeugt ein Gefühl von Einsamkeit.
Der Liffey bei Valleymount

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Der höchste Wasserfall Irlands: Powerscourt Waterfall

Der Powerscourt Wasserfall ist mit 121 Metern der höchste Wasserfall Irlands. Er liegt inmitten einer wunderschönen Parklandschaft mit altem Baumbestand. Viele Familien kommen hierher, um einen entspannten Tag zu verbringen und die Picknickplätze rund um den Wasserfall zu nutzen.

Überrascht waren wir allerdings darüber, dass man Eintritt zahlen muss, um den Wasserfall zu sehen und der Preis nur unwesentlich niedriger ist als für die preisgekrönten Powerscourt Gardens. Wer spektakuläre Wasserfälle wie in Island kennt, wird hier möglicherweise enttäuscht sein. Der Powerscourt Wasserfall ist eher ein ruhiger Ausflugsort als ein Naturwunder. Ob sich der Besuch lohnt, hängt also davon ab, wie viel Zeit du hast und ob du die Parkanlage rund um den Wasserfall geniessen möchtest.

Von Dublin aus ist der Wasserfall nicht direkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Der Bus 44 fährt nur bis nach Enniskerry. Praktischer ist die Anreise mit dem Mietwagen oder im Rahmen einer geführten Tour ab Dublin. Wer übernachten will, findet im luxuriösen Powerscourt Hotel* eine stilvolle Unterkunft.

Grosse Felsbrocken liegen am Fuss des Wasserfalls und verleiten die Besucher zum Klettern. Ob der Powerscourt Wasserfall in den Wicklow Mountains ein Ausflugsziel ist, muss jeder selbst entscheiden.
Die Felsbrocken am Fusse des Wasserfalls sind ein idealer Spielplatz für Gross und Klein bei trockenem Wetter.

Lough Tay und P.S. I Love You Bridge

Ein besonderes Ausflugsziel in den Wicklow Mountains ist der Lough Tay, der wegen seiner Farbe und Form auch Guinness Lake genannt wird. Der See liegt malerisch eingebettet zwischen den Bergen Djouce (725 m) und Luggala (595 m). Auffällig sind die nach Osten ausgerichteten Granitfelsen von Luggala, die dem Tal eine dramatische Kulisse verleihen. Gespeist wird der See vom Cloghoge River, der weiter südlich in den Lough Dan fliesst.

Der Guinness Lake liegt dunkel in einem Tal umgeben von lauter grünen Hügeln in den Wicklow Mountains. Ein Ausflugsziel ist er nicht, aber wenn man in der Gegend ist, sollte man einen Blick darauf werfen.
Der Guinness Lake

Sein Spitzname hat gleich doppelte Bedeutung: Einerseits gehörten der See und das umliegende Anwesen einst Arthur Guinness, dem Gründer der weltbekannten Brauerei. Im Beitrag über Dublin erfährst du mehr über den Besuch der Guinness Brauerei und weitere Sehenswürdigkeiten. Andererseits erinnert das Bild des moorigen Wassers mit dem hellen Sandstrand an ein frisch gezapftes Guinness mit weisser Schaumkrone. Der Sandstrand wurde übrigens von der Guinness-Familie künstlich angelegt. Das Gelände und der Lough Tay sind privat, der See selbst kann jedoch von verschiedenen Aussichtspunkten aus bewundert werden.

Der Taleinschnitt am Guinness Lake in den Wicklow Mountains geht nach dem weissen Sandstrand weiter. Zelte sind auf der grünen Wiese aufgebaut. Das Haus ist im Wald verborgen.
Das Anwesen ist vom Wald verborgen

Folgt man der Strasse weiter, erreicht man die P.S. I Love You Bridge, die durch den gleichnamigen Film bekannt wurde. Du wirst sie nicht verpassen – schon von Weitem fällt die Ansammlung parkender Autos auf. In der kleinen Bucht versuchen Fahrer, sich zwischen Fotostopp und Gegenverkehr zu arrangieren, denn die Brücke ist so schmal, dass zwei Autos nicht gleichzeitig passieren können.

Tipp: Wenn du Tagesausflüge ab Dublin planst, lohnt es sich, den traurig-romantischen Film P.S. I Love You vorab anzusehen. Er vermittelt wunderbar die Atmosphäre der irischen Landschaft. Bist du Fan des Films, solltest du an der Brücke nicht umkehren, sondern weiter zur Sally Gap und zur Ballysmuttan Bridge fahren. Im Film erinnert sich Holly dort an den gemeinsamen Weg mit Gerry.

Unterkünfte Dublin*

Glendalough – das Tal der zwei Seen

Glendalough gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen rund um Dublin. Oft wird es als einer der schönsten Orte Irlands beschrieben, als Inbegriff von Romantik und ursprünglicher Natur. Wir müssen allerdings erst einmal mehrere Runden über den grossen Parkplatz drehen, bevor wir eine kleine Lücke für unser Auto finden.

Der Upper Lake ruht dunkel da, umgeben von steilen Hängen der Wicklow Mountains. Grünes Schilf, grünes Gras, grüne Bäume, die den Kämmen eigenartige Frisuren verpassen - kann man die anderen Besucher ausblenden, könnte man mit diesem Blick wirklich gut meditieren.
Blick auf den Upper Lake

Auf dem Weg zur Monastic Site hören wir Sprachen aus aller Welt. Ruhe und Stille zu finden, ist hier nicht ganz einfach. Dennoch fällt es nicht schwer, sich in die Zeit zurückzuversetzen, als der heilige Kevin im Jahr 498 beschloss, hier eins mit der Natur zu werden.

Buchen bilden ein weites Wurzelgeflecht zwischen den Steinen. Im Hintergrund wird es Lichter, der Farn leuchtet hellgrün. Wohin in den Wicklow Mountains wohl der Weg durch den Wald führt?
Der Wald lockt den Besucher förmlich, auszubrechen.

Sein einsames Leben währte jedoch nicht lange. Immer mehr Anhänger schlossen sich ihm an, und schon bald entstand eine lebendige Klostersiedlung. Wie viele irische Klöster wurde auch Glendalough wiederholt von Wikingern überfallen und später von englischen Truppen zerstört. Heute sind noch verschiedene Gebäude erhalten, darunter der markante Rundturm aus dem 10. Jahrhundert, das Gatehouse, das Priest’s House und zahlreiche verwitterte Grabsteine, die von einer bewegten Geschichte zeugen.

Von der Brücke über den Fluss kannst du die ersten Türme der Klosterstadt in den Wicklow Mountains sehen. Glendalough ist jedenfalls ein beliebtes Ausflugsziel in Dublins Umgebung. Man sollte es besser in den Randzeiten besuchen.
Erste Blicke auf die Klosterstadt
St. Kevin's Church, Glendalough, von vorn gesehen. Der runde Glockenturm an einer rechteckigen Kirche wirkt vielleicht wegen seiner geringen Grösse eher wie ein Schornstein.
Der Kirchturm der St. Kevin’s Church hat den Spitznamen St. Kevin’s Kitchen. Von der Seite sieht man die Ähnlichkeit zu einem Schornstein.
Grabsteine stehen auf dem Friedhof von Glendalough schief im Gras und sind von Flechten überzogen. Glendalough ist ein beliebtes Ausflugsziel in den Wicklow Mountains.
Die Grabsteine sind teilweise zu verwittert, um die Inschriften noch lesen zu können.

Rund um Glendalough gibt es zahlreiche Wanderwege. Die meisten Besucher gehen jedoch nur bis zu den beiden Seen. Auch wir folgen diesem Weg, kehren aber nach dem ersten See wieder um. Es ist zu voll hier. In den frühen Morgen- oder späten Abendstunden zeigt sich Glendalough sicher von seiner romantischen, ursprünglichen Seite. Zur Mittagszeit in den Ferien können wir den Besuch dagegen nicht empfehlen.

Unterkünfte Glendalough*

Im Gegensatz zu Clonmacnoise, das wir mit dem Hausboot auf dem Shannon ansteuerten, wird hier kein Eintritt verlangt – nur die Parkgebühr ist zu bezahlen. Wer Ruhe sucht, sollte in der Nähe übernachten und Glendalough in den Randzeiten besuchen. Eine direkte Busverbindung ab Dublin gibt es derzeit nicht, aber Umsteigeverbindungen sind möglich.

Irish National Stud & Gardens – Pferde und Gärten

Eine der Sehenswürdigkeiten rund um Dublin, die uns am meisten beeindruckt hat, ist das Irish National Stud & Gardens, das allerdings westlich der Wicklow Mountains in der Grafschaft Kildare liegt. Wir erreichen das Gelände kurz nach Beginn der letzten Führung und verpassen so den Anfang. Immerhin erleben wir noch die Vorstellung der Champions mit.

Hat ein Hengst einmal ein wichtiges Rennen gewonnen und vielleicht sogar einen neuen Rekord aufgestellt, wird er zur wahren Gelddruckmaschine für das Gestüt. Deckprämien bis zu 120.000 Euro können dann erzielt werden. Die ehemaligen Sieger dürfen nach ihrer aktiven Zeit kastriert ihr Rentnerleben auf den Weiden geniessen und zeigen wenig Interesse an den Besuchern. Spannender sind die Fohlen, die zwischen März und Mai geboren werden und neugierig auf die Besucher reagieren.

Sieben Fohlen kommen scheinbar uninteressiert langsam zu ihren Bewunderern am Zaun gelaufen. Das Irish Stud & Gardens ist eines dieser Ausflugsziele in Dublins Umgebung, was der Pferdenarr genauso wenig wie der Gartenliebhaber verpassen sollten.
Langsam, aber stetig kommen die Fohlen zu den Besuchern und lassen sich streicheln.

Der Weg zu den aktuellen Champions führt vorbei an hübschen Blumenbeeten und an der Skulptur des legendären Rennpferdes Sea of Stars, einem der erfolgreichsten Pferde, die jemals im Irish National Stud aufwuchsen.

Ein Pferd streckt den Kopf zur Kuppel, in der durch Löcher scheinbar Sterne leuchten, als würde ein Wolf den Mond anheulen. Diese Skulptur im Irish National Stud wurde von Königin Elisabeth bei ihrem Besuch 2011 in Irland enthüllt.
Die Skulptur Sea of Stars von Anthony Scott für ein Pferd von einem anderen Stern

St. Fiachra’s Garden

Mindestens genauso faszinierend wie die Pferde sind die Gärten, die auf dem Gelände zu verschiedenen Anlässen entstanden sind. Durch ein Tor erreichst du St. Fiachra’s Garden, den du beim Weg zu den Pferdekoppeln automatisch durchquerst. Nach der Führung lohnt es sich, diesen Garten in Ruhe zu erkunden.

Schwere Felsplatten fungieren als Träger für die Decke aus Steinen. Dieses Felsportal führt dich in die Welt eines ruhigen Landschaftsgartens im irischen Nationalgestüt. Nimm dir Zeit für diese Sehenswürdigkeit in Dublins Umgebung.
Durchgang in eine andere Welt

Die stille Wasserlandschaft wurde zur Jahrtausendwende entlang des Flusslaufs angelegt. St. Fiachra, der im 5. Jahrhundert lebte, gilt als Schutzpatron der Gärtner. Alte Bäume, Felsen, Wasserflächen und kleine Mönchszellen symbolisieren seine Lebenswelt. Unerwartet im Grün auftauchend, verleihen sie dem Garten etwas Geheimnisvolles.

Die Mönchszellen im Landschaftsgarten des Irish National Stud erinnern mit ihrer runden Form an alte Bienenstöcke. Kinder verleiten die davor liegenden Felsen zum Klettern. Die Rückseite grenzt ans Wasser.
Die Mönchszellen sind innen dunkel und kalt
St. Fiachra, der Namensgeber des gleichnamigen Gartens sitzt in seiner Mönchskutte am See. Hinter ihm stehen hohe Bäume im gepflegten Rasen. Das Ende des Tagesausflugs rund um Dublin in den Wicklow Mountains mit dem Irish Stud war wirklich ein Highlight.
Sich hinsetzen und beobachten, dazu lädt dieser stille Wassergarten ein.

Hier kommen auch Vogelliebhaber auf ihre Kosten, denn in den naturnahen Biotopen fühlen sich viele Vogelarten wohl. Ein Fernglas und etwas Zeit lohnen sich hier besonders.

Birken, deren Stämme sich vervielfachen und deren Wurzeln mit den Vertiefungen in den Felsplatten des Weges ein Muster bilden, unterbrochen von Felsen und Rasenflächen. Ein sehr verträumtes Bild bietet dieser Landschaftsgarten im irischen Nationalgestüt, einem tollen Ausflugsziel in Dublins Umgebung.
Die Birke ein Weltenbaum und Symbol des wiedererwachenden Lebens
Die verschiedenen Nuancen des Grüns nur unterbrochen von rotlaubigen Ahornbäumen und der Bank am Vergiss-mich-nicht-Ort. Wie könnte man das irische Nationalgestüt in den Wicklow Mountains vergessen? Diese Sehenswürdigkeit in der Umgebung von Dublin gehört zu den Highlights.
Grün die Farbe der Hoffnung, der Fruchtbarkeit und des Wachstums garniert mit ein wenig rot, der Farbe der Leidenschaft.

Der japanische Garten im Irish National Stud & Gardens

Der japanische Garten im Irish National Stud & Gardens gilt als einer der schönsten japanischen Gärten Europas und zieht daher als Ausflugsziel in Dublins Umgebung jährlich viele Gartenfans an.

Jeder japanische Garten ist ein Balanceakt zwischen Absicht und Zufall, zwischen Zerbrechlichkeit und Kraft. Der vorhandene Raum wird geschickt ausgenutzt. Immergrüne Gewächse wechseln sich mit farbigen laubabwerfenden Ahornbäumen genauso ab wie Formschnittgehölze mit natürlich gewachsenen Bäumen oder Bonsais. Künstliche Felsen, Hügel, Statuen, Brücken, Häuser, einzelne blühende Pflanzen – alles hat seine Bedeutung in der Philosophie des Gartens und setzt Akzente. Hauptbestandteil eines japanischen Gartens ist immer das Wasser.

Der japanische Garten im irischen Nationalgestüt ist eines jener Ausflugsziele in Dublins Umgebung, die du als Gartenliebhaber keinesfalls verpassen solltest. Akkurat geschnittene Rasenflächen, japanische Ahornbäume in verschiedenen Farben, Formschnittgehölze und hochgewachsene Bäume führen vom Tor des Vergessens zur Höhle der Geburt.
Vom Tor des Vergessens zur Höhle der Geburt
Ein Dschungel aus unterschiedlichen Bäumen, die sich auch noch im Bach spiegeln, wird nur durch das zarte Orange einiger Montbretien und den roten Blättern eines Ahorns durchbrochen. Die Pergola fügt sich nahtlos in das undurchdringliche Grün des japanischen Gartens im irischen Nationalgestüt in den Wicklow Mountains ein.
Die von einer wüchsigen Schlingpflanze umrankte Pergola steht für Überraschungen im Leben.

Als das Gestüt noch einem wohlhabenden Schotten mit grossem Interesse an Astrologie gehörte, wurde der japanische Garten zwischen 1906 und 1910 angelegt. Symbolisch erzählt er den Lebensweg eines Menschen. Der Rundgang beginnt am Tor des Vergessens (Geburt). Eine Felsenhöhle mit Farnen steht für den Ursprung des Lebens. Von dort führt der Weg der Unwissenheit durch die Kindheit bis hinauf zum Berg des Lebens, wo eine Höhle ohne Decke für das Streben nach Erkenntnis steht.

Bambus und Farne versperren den Blick. Felsplatten im Wasser führen zu einer Treppe. Im Hintergrund leuchtet etwas Rot von einer Brücke durchs Grün, aber wohin das Abenteuer dich führt, siehst du auch im japanischen Garten des Irish National Stud noch nicht.
Der Weg des Abenteuers beginnt dort, wo die Pläne enden.

Der Weg des Abenteuers führt auf unebenen Trittsteinen im Kiesbett, welches bald Wasser führt und von niedrigen Mauern umgeben ist, weiter zu unbekannten Zielen. Das Leben allein oder zu Zweit ist eine Wegkreuzung. So gibt es eine Verlobungsbrücke, eine Ehebrücke, eine Insel der Freude, aber auch die Hügel, welche für unterschiedliche Meinungen eines Paares stehen, deren Wege aber am Ende wieder zusammenführen. Der Weg des Ehrgeizes dagegen endet nach einem steilen Anstieg in einer Sackgasse.

Die Quelle der Weisheit lädt zum Rasten ein. Eine rote Holzbrücke führt schliesslich in den Garten des Friedens und der Zufriedenheit.

Die Pergola der Überraschungen und in Sichtweite schon das Teehaus zum Ausruhen. Wasserläufe machen den Weg komplizierter, aber Treppen zeigen, dass es einen Weg zur Ruhe und Entspannung gibt. - Irish National Stud
Das Teehaus lockt schon in der Ferne
Ein Teil des Flusswassers biegt in einer kleinen Kaskade ab. Die Trittsteine zur anderen Uferseite werden von einer sitzenden Skulptur bewacht. Wofür diese Skulptur im japanischen Garten des irischen Nationalgestüts wohl steht?
Dieser Weg ist nur von der anderen Seite mit einem «Kein Durchgang»- Schild verbaut.

The Garden of Meditation

Neben schönen Blumenrabatten wartet noch ein Zen Garten auf den Besucher des Irish National Stud & Gardens. Dies ist eine Sonderform des japanischen Garten. Er besteht gewöhnlich aus Bäumen, Steinen, Moos und Wasser. Das Wasser ist bei diesen Gärten aber durch Kies oder Sand ersetzt. Sie verkörpern eine Fantasiewelt des Erbauers.

In einem Zen Garten soll es ruhig und geordnet aussehen. Der Zen Garten im irischen Nationalgestüt hat zwei Inseln – die Schildkröten- und die Kranich-Insel. Zwischen beiden Inseln steht ein Baum. Umgeben sind die Inseln von Kieswellen. Wie man den Kies so harkt, dass es am Ende total unberührt aussieht, ist mir schleierhaft.

Ausschnitt des Zen Gartens im Irish National Stud mit der Schildkröten Insel, Felsen und einem Baum. Der Garten ist eingezäunt und durch eine Mauer vom Trubel getrennt. Hohe Bäume werfen Schatten auf die Bänke, die die Besucher einladen, zu meditieren.
Am besten wäre es, täglich 20 Minuten zu meditieren, wobei mir das eher in einem ruhigen Landschaftsgarten gelingt.

Praktische Informationen

Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Preisen und Führungen des Irish National Stud & Gardens findest du auf der Website.

Du erreichst das Gestüt auf einem Tagesausflug ab Dublin auch mit Umsteigeverbindungen mit Zug und Bus bis Kildare Town. Von da fährt dann jedoch kein Bus direkt zum Gestüt. Deshalb empfehlen wir einen Mietwagen.

Unterkünfte Kildare*

Mount Usher Gardens – ein Robinson’scher Traumgarten

An einem anderen Tag führt uns ein weiterer Tagesausflug ab Dublin in die Wicklow Mountains – unser Ziel sind die Mount Usher Gardens. Als wir in Dublin losfahren, regnet es noch, doch bei unserer Ankunft hat der Regen aufgehört. Die frische, klare Luft verleiht dem Garten eine ganz besondere Atmosphäre. Vielleicht verdanken wir dieser Frische auch einen Teil der Faszination, die dieser Ort auf uns ausübt. Denn noch nie zuvor haben wir in einem Garten ein derart intensives Dufterlebnis erlebt.

Eine kleine Brücke führt über einen Bach. Weisse Wedel von Astilben leuchten am Ufer. Grüne Blätter in allen Formen, aber gefesselt wird das Auge vom Rot der Ahornbäume auf der Wiese. Der Mount Usher Garden in den Wicklow Mountains gehört zu unseren Highlights.
Welch ein Gesamtbild!

Der Garten ist bekannt für seine aussergewöhnliche Vielfalt an Bäumen. Die Kombination aus Sehen und Riechen spricht dabei alle Sinne an und weckt Erinnerungen, die manchmal unerwartet kommen. Nicht immer lässt sich erklären, warum bestimmte Düfte sofort Bilder im Kopf entstehen lassen.

Manchmal sind die Auslöser aber offensichtlich: Unsere Töchter kommen ganz aufgeregt angerannt, weil es „nach Australien riecht“. Es ist die Ansammlung der Eukalyptusbäume, die diese Erinnerung hervorruft. An anderer Stelle erinnert uns ein würziger Duft an Tiger Balm – und tatsächlich steht dort ein Japanese Balsam Tree, wie ein Blick in die Baumliste bestätigt. Wieder anderswo duftet es nach fruchtigem Kompott, in einer Ecke würzig, in der nächsten nach aromatischem Harz. Kein klassischer Duftgarten hat uns je so herausgefordert wie der Mount Usher Garden nach einem erfrischenden Regenschauer.

Ein Garten nach William Robinsons Vorbild

Der Mount Usher Garden gilt als Paradebeispiel für einen sogenannten Robinson’schen Garten. Der irische Gärtner William Robinson (1838–1935) prägte diesen Begriff in seinem Buch The Wild Garden. Seine Idee war ein radikaler Bruch mit den strengen Beeten und klar abgegrenzten Rasenflächen der viktorianischen Zeit. Stattdessen plädierte er für naturnahe Gärten, die zwar sorgfältig geplant sind, aber wie ein Stück unberührter Natur wirken.

Die Blätter eines Riesenrhabarbers wachsen durch die Äste einer Hängeweide, dazwischen Farne und weitere Blätter ergeben ein wildes Durcheinander am Fluss. Mount Usher Garden, Wicklow Mountains
Üppiges Grün am Fluss
Die Blätter von roten und grünen Ahornbäumen, gegen das Licht fotografiert, mischen sich leuchtend im Mount Usher Garden
Buntes Blätterdach

Diese Philosophie traf auf eine Zeit, in der wohlhabende Familien exotische Pflanzen sammelten. Die Familie Walpole, die 1868 das Land und die alte Mühle am Fluss Vartry übernahm, war von Robinsons Ideen begeistert. Sie legte nicht nur einen Garten nach seinem Konzept an, sondern brachte auch zahlreiche Pflanzenraritäten aus aller Welt mit. Heute kannst du diese Vielfalt selbst erleben: Über 5.000 verschiedene Pflanzenarten wachsen im Mount Usher Garden, was ihn zu einem der bedeutendsten naturnahen Gärten Irlands macht.

Die grüne Idylle spiegelt sich im Braun des moorigen Flusses. In der Spiegelung kommen die unterschiedlichen Blätter und Nadeln so richtig zur Geltung. Einzige Farbpunkte sind die pink bis blauen Blüten einer Hortensie. - Der Weg am Fluss im Mount Usher Garden ist ein Highlight in den Wicklow Mountains.
Im Dschungel könnte es nicht grüner sein.

Besonders spannend ist der Tree Trail, ein beschilderter Rundweg, auf dem du die unterschiedlichsten Baumarten entdecken kannst. Die Nummern an den Bäumen lassen sich im Prospekt nachschlagen, sodass du erfährst, welche exotische Pflanze gerade vor dir steht.

Der Fluss Vartry ist das zentrale Element des Gartens. Entlang des Flusses findest du idyllische Plätze und eine Hängebrücke. Ich selbst habe den Weg am Wasser besonders genossen – er gehört für mich zu den schönsten Abschnitten im Garten.

Wie eine Welle setzten sich die Pflanzen in der Spiegelung im Fluss des Mount Usher Gardens fort.
Dieses Grün ist eine Wohltat für die Augen.

Praktische Tipps für deinen Besuch

Während unseres Aufenthalts habe ich vor Begeisterung bestimmt über 200 Fotos gemacht. Ich kann dir nur raten, die Mount Usher Gardens auf deine Liste der Ausflugsziele rund um Dublin zu setzen. Plane genügend Zeit ein, um nicht nur die Pflanzenvielfalt, sondern auch die besondere Atmosphäre des Gartens auf dich wirken zu lassen.

Nach deinem Rundgang kannst du dich im Garten-Restaurant stärken oder dir in einem kleinen Laden ein Picknick zusammenstellen. Die Geschäfte rund um den Mount Usher Garden sind eine wahre Fundgrube für Köstlichkeiten und schöne Mitbringsel – ein perfekter Abschluss für deinen Ausflug.

Anreise: Mit dem Mietwagen erreichst du die Mount Usher Gardens von Dublin aus in etwa einer Stunde. Vor Ort stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Mit dem öffentlichen Verkehr ist die Anreise ebenfalls möglich. Eine gute Option ist der Bus nach Ballinalea, der direkt in der Nähe der Mount Usher Gardens hält.

Die Hortensien sorgen am braunen Wasser des Flusses im Mount Usher Garden für eine Farbexplosion in weiss, pink, rosa, hellblau, dunkelblau.
Farbspiel

Ausflugsziele nördlich von Dublin

Nördlich von Dublin findest du mehrere Ausflugsziele, die sich ideal für einen Tagesausflug ab Dublin eignen. Malahide Castle mit seinen Gärten liegt nur rund 15 Kilometer von der Stadt entfernt und ist schnell erreicht.

Für unseren letzten Tag in Irland wollen wir noch einmal ins Grüne und ans Meer. Wir wählten Ardgillan Castle als Ausflugsziel und besuchen auf dem Rückweg nach Dublin noch Skerries mit seinen historischen Windmühlen.

Malahide Castle – 800 Jahre Familiengeschichte

Malahide Castle liegt nur rund 15 Kilometer nördlich von Dublin und sieht von der Eingangsseite aus wie ein Märchenschloss. Es kann im Rahmen einer kurzweiligen Führung besichtigt werden und ist seit über 800 Jahren eng mit der Geschichte der Familie Talbot verbunden. Richard Talbot erhielt das Land 1185 von Henry II. als Dank für seine Verdienste bei der Eroberung Irlands. Über 30 Generationen lebten hier, bis der letzte Lord Talbot 1973 ohne Nachkommen verstarb. Nur einmal mussten die Talbots das Schloss verlassen, nämlich während der Zeit Cromwells von 1649 bis 1660. Eine besonders tragische Episode erlebte die Familie bei der Schlacht am Boyne, als von 14 Personen, die morgens gemeinsam frühstückten, abends nur einer zurückkehrte. Heute gehört das Anwesen dem Staat.

Runde und eckige Türme, Zinnen auf dem Dach, über dem heutigen Eingang zwei hohe Etagen mit ungewöhnlich grossen Fenstern, teilweise mit Efeu bewachsen, das ist Malahide Castle, welches wegen seiner grosszügigen Grünflächen und Gärten ein beliebtes Ausflugsziel in Dublins Umgebung ist.
Malahide Castle, das älteste irische Schloss
Blick vom Oak Room auf die weitläufigen Grünanlagen. Zwei kunstvoll geschnitzte Stühle vom Esstisch stehen vor der Fensterfläche, die aus 5 nach oben geschwungenen einzelnen Fenstern besteht. Zwischen den Bögen befinden sich weitere Fenster, zusammengesetzt aus je drei Kreisen.
Im Oak Room sind Fotos der grossen Halle aufgestellt, weil diese wegen eines Wasserschadens derzeit nicht besichtigt werden kann.

Neben dem Schloss lohnt sich auch ein Besuch der Gärten. Der West Lawn begeistert mit grossen Rasenflächen, alten Bäumen und einem Woodland Walk mit Feenhäusern und Rätseln für Kinder.

Im Walled Garden erwarten dich ein Schmetterlingshaus, ein Rosengarten, ein viktorianisches Gewächshaus, ein Bereich mit fleischfressenden Pflanzen, ein Teichgarten sowie der Alpine Yard – ein abwechslungsreicher Rundgang für Gartenfreunde.

Ein weisses viktorianisches Gewächshaus mit einem Kuppel-Eingang, flankiert von zwei runden Beeten mit den langen Rispen einer verblühten Pflanze, gefasst von einer silberblättrigen Pflanze.
Das viktorianische Gewächshaus
Der Bell Tower ist von einer Rambler Rose geschmückt. Hecken und Beete erzeugen einen verwunschenen Eindruck.
Bell Tower und Chicken Yard

Praktische Tipps: Malahide Castle lässt sich bequem mit dem öffentlichen Verkehr erreichen. Von Dublin fährt die DART-Bahn regelmässig in nur rund 25 Minuten nach Malahide.Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, stehen Parkplätze zur Verfügung. Alle Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen findest du auf der Website von Malahide Castle.

Unterkünfte Dublin*

Ardgillan Castle und Gardens – ein verstecktes Juwel

Nördlich von Dublin, nur etwa 35 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, liegt Ardgillan Castle. Der Name „Castle“ ist dabei etwas irreführend, denn eigentlich handelt es sich um ein grosses Landhaus mit weitläufigem Gelände, Gartenarealen und herrlichen Ausblicken auf die Irische See und bei klarer Sicht sogar bis zu den Mourne Mountains.

Ein überwältigendes Gartenerlebnis erwartet dich hier nicht. Dafür lohnt sich ein Abstecher zum Mount Stewart House and Gardens auf der Ards-Halbinsel östlich von Belfast. Wer von Dublin entlang der Küste Richtung Belfast fährt, kommt fast daran vorbei. Die wunderschöne Gartenanlage erreichst du in etwa zwei Autostunden von Ardgillan Castle aus.

Grosse Rasenflächen fallen leicht zum Meer hin ab. Formschnittgehölze verdecken den Blick auf schöne Beete und geben nur eine Ahnung vom Landhaus. Dies ist eins der Ausflugsziele in der Umgebung von Dublin, wo du den ganzen Tag zubringen kannst.
Das Landhaus erscheint in dieser Weite fast klein.

Ursprünglich 1738 erbaut, erhielt das Haus später einen Ost- und einen Westflügel. Die Familie Taylor lebte hier bis 1962. Heute gehört das Anwesen dem Dublin County Council. Der Name Ardgillan leitet sich vom irischen „Ard Choill“ ab und bedeutet „hoher Wald“. Viel Wald ist nicht mehr vorhanden, doch auf dem Weg zu den Lady Stairs führt ein Pfad noch durch ein schönes Waldstück.

Von der Wiese unterhalb des Eingangs fotografiert, wirkt das Landhaus mit seinen Zinnen und Türmen fast wie eine kleine Burg.
Das Landhaus von der anderen Seite

Wir gehen zuerst hinunter zum Meer, denn das Wetter sieht nach Regen aus. Für Kinder gibt es unterwegs eine Bildergeschichte über das „hungrigste Tier“. Eine Fussgängerbrücke führt über Strasse und Eisenbahn, bevor ein schmaler Weg hinunter ans Wasser führt.

Eine Langzeitbelichtung zeigt andeutungsweise die Felsküste, das Meer und unsere beiden Töchter, die Steine ins Meer werfen.
Das Meer übt immer wieder eine gewaltige Faszination auf uns aus.

Anschliessend schauen wir das Innere des Landhauses an. Hier sind Werke lokaler Künstler ausgestellt. Besonders spannend fanden wir das Arbeitszimmer mit seinen falschen Bücherregalen, die Türen verstecken. Anschliessend besuchen wir die Gärten: Der Walled Garden mit Obst- und Gemüsegarten hat mich besonders fasziniert. Danach blieb noch etwas Zeit für den Rosengarten.

Bücherschränke verkleiden die Wände des Arbeitszimmers, verstecken aber auch perfekt zwei Türen. Man muss sehr genau schauen, um die Verkleidung von den original Bücherschränken zu unterscheiden.
Gut, dass eine Tür offen ist, wer weiss, ob man sonst wieder herausfinden würde.

Zum Abschluss geniessen wir die Sonne im Park bei einem Essen aus der Schlossküche. Die Auswahl an herzhaften Gerichten und fantastischen Kuchenkreationen machte die Entscheidung nicht leicht.

Anreise: Am einfachsten erreichst du Ardgillan Castle mit dem Auto. Es gibt kostenlose Parkplätze direkt am Eingang. Mit dem öffentlichen Verkehr erreichst du Ardgillan Castle nur mit mehrfachem Umsteigen. Alle Informationen zu Öffnungszeiten und Veranstaltungen findest du auf der Website.

Die sternförmig angelegten Gemüsebeete sind mit niedrigen Buchshecken von den Rasenflächen abgegrenzt. Hier wächst von Kräutern und Rhabarber bis zu Bohnen, Gurken, Kohl und Kürbisgewächsen alles. Sogar Artischocken fühlen sich wohl. Ardgillan ist sicher wegen der grossen Parkanlage ein Ausflugsziel, wenn du in Dublin und Umgebung bist.
Sehr gepflegter Gemüsegarten

Unsere Empfehlung für Übernachtungen: Buchung über Booking.com* – grosse Auswahl und gute Storno-Optionen.
Der Link wird technisch über ein Partner-Tool bereitgestellt. Bei Buchung über unsere Links* erhalten wir eine kleine Provision – ein Dank für unsere Arbeit.

Skerries historische Windmühlen und Hafen

Auf dem Rückweg von Ardgillan Castle lohnt sich ein kurzer Abstecher zu den Skerries Mills, nur wenige Kilometer entfernt. Die Mühlen lassen sich nur im Rahmen einer Führung besichtigen.

Bei der grossen Windmühle von Skerries ist gerade einer der fünf Windradflügel zur Reparatur.
Mit der grossen Stange kann das Dach der Mühle mit den Windrädern auf einer Schiene in den Wind gedreht werden.

Wir kommen kurz vor der letzten Tour an und nutzen die verbleibende Zeit, um im kleinen Laden nach Mitbringseln zu stöbern. Hier gibt es neben typischen Souvenirs auch hochwertige Handwerkskunst. In den alten Steinhäusern rund um die Mühlen befinden sich zudem Kunstateliers, die allerdings sonntags geschlossen sind.

Ein pink angestrichenes Fahrrad macht mit zwei passend bemalten Blumenkisten, die mit Petunien bepflanzt sind, Werbung für ein Atelier.
Das Fahrrad fällt auf

An diesem Ort wird bereits seit dem 12. Jahrhundert Mehl gemahlen. Im 18. Jahrhundert kam eine Wassermühle mit Bäckerei hinzu. Ihre beiden grossen Öfen erinnern an Pizzaöfen – hier wurden früher bis zu 300 Brote und 140 Brötchen pro Kutsche ausgeliefert. Die alten Backöfen sind noch im Eingangsbereich zu sehen und geben einen spannenden Einblick in die frühere Produktion. Zum Mühlen-Komplex gehören ausserdem zwei Windmühlen. Wir besichtigen die kleinere Mühle mit vier Windsegeln von innen, während die Wassermühle leider nicht in Betrieb war.

Die kleine Mühle hat vier Windsegel und ist deutlich niedriger. Die Mühlen von Skerries sind ein schönes Ausflugsziel in Dublins Umgebung.
Die kleine Windmühle von Skerries

Tipp: Fahr anschliessend noch zum Hafen von Skerries, der auf einer schmalen Landzunge liegt. Am Ende befindet sich ein grosser Parkplatz. Hier reihen sich Restaurants aneinander – perfekt für ein Essen mit Meerblick und einen Spaziergang am Meer.

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