El Calafate – das Tor zum Perito Moreno Gletscher
Weit im Süden Argentiniens liegt El Calafate, eine kleine Stadt am Ufer des Lago Argentino und Ausgangspunkt zu einem der spektakulärsten Naturwunder Südamerikas: dem Perito Moreno Gletscher. Wer hierher reist, taucht ein in die raue Schönheit Patagoniens, wo türkisblaues Eis krachend abbricht, mächtige Eisberge im Lago Argentino treiben und sich Naturgewalten eindrücklich zeigen. Gleichzeitig ist El Calafate auch ein wichtiger Startpunkt für alle, die weiter nach El Chaltén fahren möchten – in Argentiniens Wanderhauptstadt mit ihren berühmten Trekkingrouten rund um den Fitz Roy.
Im Beitrag findest du alles, was du für deine Reise nach El Calafate wissen musst: Tipps zur Anreise, zu Mietwagen und Unterkünften, Informationen über den Nationalpark Los Glaciares sowie praktische Hinweise für den Besuch des Perito Moreno Gletschers – inklusive Bootstour und Gletschertrekking. Dazu zeige ich dir lohnenswerte Abstecher wie das kleine Naturparadiese Laguna Nimez direkt am Stadtrand.

Anreise und praktische Tipps für El Calafate
Flughafen und Transfers
Die meisten Reisenden erreichen El Calafate mit dem Flugzeug. Mehrmals täglich starten Maschinen von Aerolíneas Argentinas oder JetSMART in Buenos Aires in Richtung Patagonien. Der rund dreistündige Flug ist die schnellste und bequemste Möglichkeit, ans Ziel zu gelangen. Alternativ gibt es auch Inlandsverbindungen aus Städten wie Ushuaia oder Bariloche. Wir selbst reisen von Ushuaia aus mit dem Flugzeug an.
Der Flughafen Comandante Armando Tola (FTE) in El Calafate liegt etwa 20 km östlich vom Stadtzentrum entfernt.

Für die Weiterreise nach El Calafate ist ein Mietwagen ab Flughafen die bequemste Wahl. Alternativ kannst du einen Hoteltransfer oder eine Privatabholung organisieren. Andernfalls musst du dich in die Warteschlange am Taxistand einreihen. Die Vergabe der Taxis erfolgt nach Wartelisten-Nummer und nicht nach der Grösse des Fahrzeugs. Unser Taxi war für vier Personen mit Gepäck viel zu klein.
Da die Fahrer versuchen, möglichst viele Fahrten zu ergattern, fahren sie mit unglaublicher Geschwindigkeit nach El Calafate und wieder zurück. Wir haben uns dabei sehr unwohl gefühlt. Später, auf dem Weg zum Torres del Paine Nationalpark mit eigenem Mietwagen unterwegs, haben wir gesehen, wie gefährlich dieses Tempo sein kann. Die Guanakos hüpfen mit Leichtigkeit über die Zäune.
Merke: Ein Guanako kommt nie allein und die Jungtiere brauchen etwas länger, bis sie den Mut für den Sprung über den Zaun finden. So lange hüpfen auch die erwachsenen Tiere hin und her.
Unsere Empfehlung für Übernachtungen: Buchung über Booking.com* – grosse Auswahl und gute Storno-Optionen.
Der Link wird technisch über ein Partner-Tool bereitgestellt. Bei Buchung über unsere Links* erhalten wir eine kleine Provision – ein Dank für unsere Arbeit.
Weiterreise nach El Chaltén: Die meisten Reisenden, die zum Wandern nach El Chaltén weiterfahren, nutzen den Bus. Die Busse starten in El Calafate am Terminal de Ómnibus und halten rund 20 Minuten später auch am Flughafen. Die Fahrpläne und Tickets für den Bus nach El Chaltén siehst du dir am besten im Voraus online an und buchst sie gleich mit. Vor allem für Gruppen lohnt es sich, über einen privaten Transfer im Minibus nachzudenken.

Mietwagen und Grenzübertritt
In Patagonien brauchst du entweder viel Zeit oder musst tief in die Tasche greifen. Mietwagen sind teuer, auch wenn sich die Devisenlage und Inflation in Argentinien zuletzt etwas entspannt haben. Ein weiterer Grund dafür sind die Strapazen, denen die Fahrzeuge durch Witterung und Strassenverhältnisse ausgesetzt sind.
Wir haben uns deshalb entschieden, die Mietwagentage auf ein Minimum zu reduzieren und haben auch die Mietwagen Kategorie gewechselt. Ein kleines Fahrzeug um zum Perito Moreno Gletscher zu fahren und einen 4×4 Pickup für die Weiterfahrt zum Torres del Paine Nationalpark und Punta Arenas.
Was du vor der Anmietung eines Mietwagens wissen solltest:
- One-Way-Mieten werden meist nach Kilometer-Entfernung zwischen Anmiet- und Abgabestation berechnet, weil die Autovermieter meist Einzelunternehmer sind und die Fahrzeuge am Rückgabeort abholen müssen. Plane deine Rundreise besser so, dass du den Mietwagen dort abgeben kannst, wo du ihn gebucht hast.
- Grenzübertritte müssen am besten schon bei der Buchung angemeldet werden. Dafür wird eine Extragebühr erhoben.
- Für den Grenzübertritt mit dem Fahrzeug müssen Zolldokumente für die Ein- und Ausfuhr erstellt werden. Mit diesen Papieren führst du das Auto beim Zoll an der Grenze aus Argentinien aus, in Chile wieder ein und später in umgekehrter Richtung zurück.
- Mietwagenstationen gibt es sowohl am Flughafen als auch im Stadtzentrum von El Calafate. Wir sind zunächst mit dem Taxi vom Flughafen in die Stadt gefahren und haben den Wagen erst am nächsten Tag übernommen.

Hotels und Unterkünfte
El Calafate lebt vom Tourismus während der Saison. Wer den Perito Moreno Gletscher besuchen oder weiter nach El Chaltén reisen will, legt hier meist einen Zwischenstopp ein. Entsprechend gross ist die Auswahl an Unterkünften. Von einfachen Hostels über kleine Pensionen bis zu komfortablen Hotels mit Blick auf den Lago Argentino. In der Hochsaison von Oktober bis April, aber besonders zwischen Dezember und Februar sind viele Unterkünfte schnell ausgebucht, deshalb lohnt es sich, frühzeitig zu reservieren.
Argentinien ist nicht die grosse Frühstücksnation. Kaffee, Toast, Konfi – sind so der Standard. Wenn du Glück hast, gibt es noch klebrige Teilchen. Wurst, Käse, Obst gehören eher nicht zum Standard. Unsere Unterkunft gibt es nicht mehr. Die Zimmer waren schön, inklusive Skorpion, aber das Frühstück mit aus Pulver angerührtem Orangensaft und Milch war trostlos. Eine Alternative zu Hotels mit Frühstück sind Unterkünfte mit Küche*. Dann kannst du dir selbst ein Frühstück bereiten.
Achte bei der Wahl der Unterkunft auch auf die Lage: Wenn du ohne Mietwagen unterwegs bist, wohnst du am besten zentrumsnah.
Naturerlebnisse rund um El Calafate
El Calafate ist mehr als nur ein Tor zum atemberaubenden Gletscher Perito Moreno. Es ist auch die Heimat einer kleinen, aber mächtigen Frucht, die tief in lokalen Legenden verwurzelt ist – der Calafate-Beere. Nicht nur bei Vögeln ist die dunkelblaue Beere beliebt. Sie wird gesammelt und zu Marmelade, Likör oder köstlichen Desserts verarbeitet. Wer davon kostet, so sagt man, wird eines Tages zurückkehren.
Und tatsächlich ist der Besuch des Perito Moreno Gletschers ein so eindrucksvolles Naturerlebnis, dass man dieses unvergessliche Blau gern ein zweites Mal im Leben sehen möchte. Auch das Wanderparadies El Chaltén zieht Menschen immer wieder magisch an. Für uns zählt jedoch auch die Laguna Nimez am Stadtrand von El Calafate zu den besonderen Erinnerungen.

Laguna Nimez – Vogelbeobachtung in Patagonien
Die Laguna Nimez liegt malerisch am Südufer des Lago Argentino, nur rund einen Kilometer vom Zentrum El Calafates entfernt. Das Naturreservat zählt zu den ältesten Argentiniens und ist ein wichtiges Vogelschutzgebiet. Etwa 80 Vogelarten sind hier heimisch oder nutzen die Lagune auf ihren Zugrouten als Rastplatz. Neben dem Seeufer umfasst das Schutzgebiet Feucht- und Steppenzonen, in denen auch der Calafate-Busch wächst.

Ein rund drei Kilometer langer Rundweg führt durch die verschiedenen Lebensräume. Der Eintritt, der zum mehrfachen Besuch innerhalb von sieben Tagen berechtigt, lohnt sich besonders, wenn man Zeit hat, das Reservat zu unterschiedlichen Tageszeiten zu erleben. Vor Ort können zudem Ferngläser gemietet werden.
Gleich zu Beginn unseres Spaziergangs fühlt sich ein Sperber durch unsere Anwesenheit gestört und fliegt mehrere Scheinangriffe. Neben Enten, Gänsen und Flamingos entdecken wir auch kleinere Vogelarten. Vielleicht liegt es an der Tageszeit unseres Besuchs, dass wir nicht so viele Vögel entdecken. Die offene Landschaft, die sich mit jedem Schritt verändert, fasziniert uns dennoch.




Am Ende des Rundwegs warten noch ein paar fotogene Pferde im hohen Gras auf uns. Es ist ein letzter, unerwarteter Moment, der diesen stillen Ort unvergesslich macht.

Perito Moreno Gletscher – das Highlight Patagoniens
Rund 80 Kilometer von El Calafate entfernt erreichst du den Perito Moreno Gletscher über die gut ausgebaute Ruta 15. Schon die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis. Mit einem Mietwagen dauert sie etwa eineinhalb Stunden. Fährst du stattdessen auf der Ruta 11 zum Gletscher, kommst du etwa 6 km ausserhalb von El Calafate am Glaciarium, dem Gletscher Museum vorbei. Wer kein Auto hat, kann eine geführte Tour mit Transfer buchen oder mit dem Bus ab El Calafate anreisen.
Entlang der Strasse bieten sich bereits erste spektakuläre Aussichtspunkte, von denen aus man den Gletscher in der Ferne sieht, umgeben von einer beeindruckenden Bergkulisse.

Es gibt viele Möglichkeiten, den Perito Moreno Gletscher zu erleben. Eine Bootstour zeigt eindrücklich, wie hoch die Eiswand tatsächlich ist. Bei einem Gletschertrekking kannst du in die faszinierenden, tiefblauen Spalten blicken. Für ein erstes Kennenlernen lohnt sich jedoch ein Spaziergang über die Holzstege, die zu verschiedenen Aussichtspunkten führen. Schon bevor man den Gletscher überhaupt sieht, hört man ihn krachen und knarzen. Für einen Moment steigt Panik auf: Verpasse ich jetzt einen spektakulären Eisabbruch? Die Geräusche des Eises, das sich langsam über den Felsboden schiebt, sind eindrücklich und bleiben lange im Gedächtnis.

Der Perito Moreno Gletscher ist Teil des Nationalparks Los Glaciares und der einzige grosse Gletscher, der so einfach erreichbar ist. Andere beeindruckende Eisriesen im Park sind der Upsala- und der Spegazzini-Gletscher, die ausschliesslich per Boot ab Puerto Bandera, rund 50 Kilometer von El Calafate entfernt, zugänglich sind. Den Viedma Gletscher kannst du mit einer Bootstour ab El Chaltén besuchen.
Wenn der Perito Moreno Gletscher zum Staudamm wird – La Ruptura
Der Perito Moreno Gletscher gehört zu den dynamischsten Eisfeldern der Welt. Genau das, zusammen mit seiner einfachen Zugänglichkeit, macht einen Teil seiner Faszination aus. Er fliesst mit einer Geschwindigkeit von rund 450 Metern pro Jahr talwärts. In der Mitte des Gletschers kann sich das Eis dabei täglich bis zu drei Meter bewegen, am Rand sind es immerhin noch etwa 35 Zentimeter.
Durch dieses ständige Nachschieben erreicht das Eis in unregelmässigen Abständen das gegenüberliegende Ufer des Lago Argentino. Dann wird der Perito Moreno zu einer gewaltigen Staumauer aus Eis, die den See in einen nördlichen und einen südlichen Teil teilt. Der Pegelunterschied zwischen beiden Becken kann mehr als 30 Meter betragen.

Mit der Zeit steigt der Druck so stark an, dass Wasser durch feine Spalten im Eis sickert und diese langsam erweitert. Irgendwann gibt die Eisbarriere nach. Dann bricht sie in einem spektakulären Naturschauspiel auf, bei dem Wassermassen unter lautem Donnern durch das Eis schiessen und Teile der Gletscherwand unter der gewaltigen Last kollabieren.

Irgendwann zur Schneeschmelze wird der Druck zu gross und das Wasser findet seinen Weg in Spalten bis es die eisige Staumauer in Form einer Explosion zerreisst. Das spektakulärste Ereignis war wohl 1978.
Dieses Ereignis wird „La Ruptura“ genannt und zählt zu den eindrucksvollsten Naturphänomenen Südamerikas. Es tritt in unregelmässigen Abständen auf. Den genauen Zeitpunkt kann niemand vorhersagen. Wer zufällig zur richtigen Zeit am Perito Moreno Gletscher steht, erlebt ein Schauspiel, das man nicht vergisst.



Bootstouren zum Perito Moreno Gletscher
Wer den Gletscher aus einer anderen Perspektive erleben möchte, sollte eine Bootsfahrt auf dem Lago Argentino einplanen. Erst vom Wasser aus wird deutlich, wie gewaltig die Eiswand tatsächlich ist. Bis zu 80 Meter ragt sie über die Oberfläche hinaus.
Die klassische Bootsfahrt startet am Hafen Puerto Bajo de las Sombras, etwa sieben Kilometer vor den Besucherplattformen. In rund einer Stunde fährt das Boot mit genügend Abstand entlang der Gletscherfront und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Abbruchkante, wo immer wieder tonnenschwere Eismassen ins Wasser stürzen. Dabei wird auch klar, warum der Perito Moreno oft als blaues Wunder bezeichnet wird. Das Eis selbst ist farblos, doch in dicken, blasenarmen Schichten des Eises werden die roten Lichtanteile stärker geschluckt, sodass vor allem Blau zurückbleibt – in Spalten und Rissen wirkt dieser Effekt am intensivsten.

Wer mehr Zeit hat, kann eine kombinierte Tour ab Puerto Bandera unternehmen. Diese Ausflüge dauern einen halben oder ganzen Tag und führen zusätzlich zu weiteren Gletschern wie Upsala und Spegazzini. Die Fahrt durch mit Eisbergen bedeckte Gewässer vermittelt ein Gefühl für die Dimensionen des südpatagonischen Eisfelds.
Gletschertrekking-Touren beinhalten ebenfalls eine kurze Bootsfahrt. Ohne sie ist der Einstieg auf das Eis nicht möglich, da die Landseite des Gletschers unzugänglich ist. So wird das Boot selbst zum ersten Schritt eines Abenteuers im Eis.
Es gibt inzwischen verschiedene Anbieter für Bootstouren, beispielsweise:
Gletschertrekking auf dem Perito Moreno Gletscher
Anreise zum Gletschertrekking
Die meisten Teilnehmer starten mit einem organisierten Bustransfer ab El Calafate. Alternativ kannst du selbst zum Hafen Puerto Bajo de las Sombras fahren, wo sich alle Gruppen treffen. Von dort bringt ein Boot die Teilnehmer ans gegenüberliegende Ufer des Lago Argentino. Wir unternehmen das Gletschertrekking mit Hielo y Aventura, dem offiziellen Anbieter für Gletschertouren am Perito Moreno und fahren selbst zum Hafen.
Tipp: Lass alles, was du nicht unbedingt brauchst, gleich im Hotel. Nach der Bootsfahrt wirst du aufgefordert, alles in Regalen zu deponieren.

Nach der Überfahrt werden wir in Gruppen nach Sprache Englisch oder Spanisch eingeteilt. Dann folgen wir einem Pfad entlang des Ufers. Der Weg führt langsam näher an das Eis heran, während die Guides uns immer wieder die Aussicht geniessen lassen und Geschichten und Fakten zu den patagonischen Gletschern erzählen. So erfahren wir, dass der Perito Moreno einer von 46 Gletschern im Nationalpark Los Glaciares ist und vor allem durch seine gute Erreichbarkeit weltberühmt wurde.
In den Bergen oberhalb fallen jährlich rund 8.000 Millimeter Niederschlag. Das sorgt für einen stetigen Nachschub an Eis. Lange galt der Perito Moreno als einer der Gletscher Patagoniens, die sich kaum zurückziehen. Inzwischen zeigen Beobachtungen zwar leichte Veränderungen an seiner Front, doch wie stark sie wirklich sind, hängt auch von natürlichen Schwankungen und saisonalen Faktoren ab.

Mit jedem Schritt wird die Dimension greifbarer. Der Perito Moreno Gletscher ist etwa zwei Kilometer breit, seine gezackte Oberfläche ein Ergebnis des ungleichmässigen Untergrunds. Dort, wo das Eis schneller fliesst, bricht es auf und türmt sich zu Spitzen, während es an anderen Stellen träge dahingleitet. Ein faszinierendes Zusammenspiel aus Bewegung, Druck und Zeit, das diese dramatische Landschaft aus Eis formt.
Gletschertrekking auf dem Perito Moreno Gletscher
Das Gletschertrekking findet am seitlichen Rand des Gletschers statt, dort, wo sich das Eis am wenigsten bewegt. Bevor es losgeht, bekommen alle Teilnehmer Steigeisen, die unter die Schuhe geschnallt werden. Jetzt wissen wir, warum sie so heissen. Ihr Gewicht ist erstaunlich. Unsere Mädchen sind die jüngsten Teilnehmer und werden bevorzugt behandelt.
Der Gang ist für alle ungewohnt. Tipp: Mit gutem, knöchelhohem Schuhwerk bist du auf dem Gletscher klar im Vorteil. Im Gänsemarsch bewegen sich die Gruppen in Abständen über das Eis. Tief blaue Gletscherspalten, kleine Wasserfälle und die überwältigende Szenerie machen dieses Erlebnis unvergesslich.

Je nach Tour unterscheidet sich die Dauer des Abenteuers auf dem Eis. Kürzere Trekkingtouren sind heute für Kinder ab acht Jahren erlaubt, für längere Touren muss man älter sein. Unsere Tour endet an der Gletscherbar mit einem „Whisky on the rocks“ mit Eis vom Gletscher für die Erwachsenen.



Begeistert und ein wenig wehmütig, weil die Tour so schnell vergangen ist, entledigen wir uns der Steigeisen und hüpfen nun federleicht durch den Wald zurück zum Bootsanleger. Ein letztes Highlight sind die Spechte mit ihrem roten Kopf, die hier mit unglaublicher Geschwindigkeit auf die Baumstämme hämmern. Sie erreichen eine Schlagfrequenz von bis zu 20 Mal pro Sekunde.

Mit dem Besuch des Perito Moreno Gletschers endet vorerst unser Aufenthalt in El Calafate. Am nächsten Tag verlassen wir Argentinien und fahren mit einem 4×4 Pickup Mietwagen in den Torres del Paine Nationalpark nach Chile und weiter bis ans Ende der Welt nach Puntas Arenas.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde im Oktober 2025 vollständig aktualisiert und neu überarbeitet.
