Im sagenhaften Wald von Brocéliande (Bretagne)

Im Forêt de Brocéliande werden Sagen und Mythen in einem uralten Wald lebendig. Dieser mystische Ort ist auf keiner offiziellen Karte zu finden, und doch existiert er. Er ist ein Überbleibsel der Wälder, die einst das gesamte Hinterland der Bretagne bedeckten. Oft wird er auch Wald von Paimpont genannt, da Paimpont, westlich von Rennes gelegen, ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung dieses sagenhaften Waldes ist. In diesem Beitrag nehme ich dich mit zu uralten, bemoosten Bäumen. Die Chêne à Guillotin wirkt wie ein Ents, und erinnert uns stark an Baumbart aus «Der Herr der Ringe» – wir erwarten fast, dass die Stieleiche zu uns spricht. Du wirst der Artussage und dem Grab von Merlin begegnen. Wir wandern im Val sans Retour (Tal ohne Wiederkehr) und entdecken eine Landschaft, die uns fasziniert.

Zwei Tage sind natürlich viel zu wenig, um alle Geheimnisse des Waldes von Brocéliande zu enthüllen. Dem Zauber des Waldes können wir uns nicht entziehen, sodass wir beim nächsten Bretagne Besuch dort weitermachen werden, wo wir dieses Mal aufgehört haben. Wie immer gilt, lass dich inspirieren und mache dir selbst ein Bild.

Du spürst die Magie, wenn du den Wald von Brocéliande betrittst, bevor du dich Paimpont näherst.
Die Atmosphäre ändert sich, sobald du dich im Wald von Brocéliande befindest

Bevor du in den Wald von Brocéliande und seine Mythen eintauchst, musst du deinen Geist öffnen, denn nicht jeder kann den Wald vor lauter Bäumen erkennen. Es ist ein Zauberwald, indem sich Realität und Fiktion auf eigenartige Weise verbinden. Zum anderen musst du bereit sein, zu wandern.

Paimpont

Im mythischen Wald von Brocéliande beginnt unser Bretagne Abenteuer bei 17 Grad und Sonnenschein, während uns von daheim Bilder mit grauem Himmel und Schnee im Garten erreichen. Als Ausgangspunkt für unsere Erkundungen wählen wir Paimpont. Paimpont ist ein kleiner Ort mit viel Ambiente, der von einem künstlichen Stausee und einem Kloster dominiert wird, in dem heute die Stadtverwaltung sitzt. Unsere kleine Wohnung in einem traditionellen Haus bietet uns direkt den Blick auf den Étang de Paimpont, wie der zur Abtei Notre Dame de Paimpont gehörende See heisst.

Spiegelglatt liegt der künstliche Stausee da und spiegelt den wolkenfreien blauen Himmel und die ihn umgebenden Bäume - Étang de Paimpont
Der Étang de Paimpont früh am Morgen

Um den See führt ein Pfad durch ein Naturgebiet mit Mooren. Diese Wanderung haben wir bei diesem Besuch nicht geschafft. Genauso wenig wie den Besuch in der historischen Eisenhütte aus dem 17. Jahrhundert, der Forge de Paimpont. Als die Eisenhütte eingerichtet wurde, gab es neben gutem Eisenerz viel Wasser und anfangs auch genug Holzkohle, die aus dem Wald von Brocéliande gefertigt wurde. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Hochöfen und das Walzwerk modernisiert, aber 1884 wurde der Betrieb der Hochöfen eingestellt. Nur das Gusswerk arbeitete noch bis in die 1950er Jahre.

Paimpont ist umgeben vom mystischen Wald von Brocéliande mit alten Bäumen, dem Grab des Merlin und mehreren Quellen mit besonderen Eigenschaften. Den Geheimnissen des Forêt de Brocéliande kommt man vor allem wandernd auf die Spur. Wer die Gegend lieber mit dem Fahrrad erkundet, kann sich im Fahrradverleih am See ein E-Bike mieten.

Hinweis: Der Wald von Brocéliande befindet sich grösstenteils in Privatbesitz. Während der Jagdsaison vom 12. September bis 31. März sind einige der mythischen Orte nicht zugänglich.

Besondere Bäume

Die meisten Bäume im Forêt de Brocéliande sind heute zwischen 100 und 200 Jahre alt. Einerseits wurde im 17. und 18. Jahrhundert ein erheblicher Teil des Waldes für die Holzkohleproduktion abgeholzt. Andererseits führte der zunehmende Bedarf an Flächen für Ackerbau und Viehzucht ebenfalls zur Abholzung. Es gibt jedoch einige Baum-Exemplare, die deutlich älter sind und heute unter Naturschutz stehen.

Die Chêne des Hindrés ist eine ungefähr 500 Jahre alte Stieleiche, die man auf einer 3,2 km langen Rundwanderung ab dem ausgeschilderten Parkplatz besuchen kann. Wer will, kann die Rundwanderung ausdehnen und noch das Grab des Merlin besuchen.

18 m hoch ist die beeindruckende Stieleiche. Wie zur Mahnung ist neben der Stieleiche ein Holzkohlemeiler aufgeschichtet. Seit Beginn der Eisenzeit wurden hier die Feuer entfacht, um Metall zu bearbeiten. Der rötliche Schieferfelsen vor Ort enthält reichlich davon.

Der Holzkohlemeiler neben der Chêne des Hindrés im Wald von Brocéliande ist nicht mit Erde abgedeckt, sodass man die Schichtung der Holzscheite gut erkennen kann.
Der Holzkohlemeiler ohne Erdabdeckung. Aus 1 Tonne Holz wurden 300 bis 500 kg Holzkohle

Die Chêne à Guillotin ist für uns noch beeindruckender. Ihr Alter wird auf bis zu 1.000 Jahre geschätzt. Sie hat einen Umfang von 9 m. Ihre Krone hat sie inzwischen verloren, aber an den gestützten Seitenästen treibt sie immer noch aus. Ihren Namen hat sie erhalten, weil sie während der Französischen Revolution den Priester namens Abbé Guillotin versteckt hat. Dieser hat im Inneren des hohlen Baums Zuflucht gefunden. Heute ist das Eingangsloch weitestgehend wieder zugewachsen und bietet maximal noch Tieren Schutz.

Die Chêne à Guillotin steht heute auf einer Viehweide und sieht von jeder Seite anders aus. Markant ist ihr dicker, knubbeliger Stamm.
Die Chêne à Guillotin ist das eindrücklichste Übrigbleibsel des Waldes von Brocéliande

Das knorrige Holz ist von unzähligen Wunden und Auswüchsen durchzogen. Je nachdem von welcher Seite man die alte Eiche betrachtet, sieht man Gesichter oder meint sogar, sie würde davon eilen. Ob sie auch dereinst ein Hüter des Waldes war, der inzwischen einer Viehweide gewichen ist?

Die Artussage und der Forêt de Brocéliande

Die Artussage ist die bekannteste Geschichte des Mittelalters in Europa, die im Laufe der Zeit sowohl in England als auch in Frankreich seit dem frühen Mittelalter aufgegriffen und weiterentwickelt wurde. Der legendäre König Artus wurde als Sohn von König Uther Pendragon geboren und dem weisen Zauberer Merlin in Obhut gegeben. Seine frühen Jahre verbringt er in Tintagel (Cornwall). Später errichtet er den Hof von Camelot und versammelt tapfere und ehrenhafte Ritter in der Tafelrunde, die für die höchsten Ideale kämpfen.

Tintagel, hier Mauerreste an den Klippen im Bild, ist untrennbar mit der Artussage verbunden, die nicht nur in England, sondern auch in der Bretagne eine wichtige Rolle spielt.
Mauerreste von Tintagel (Cornwall)

Je nach Quelle variiert die Anzahl der Ritter von 12 bis 1.000. Die bekanntesten Ritter der Tafelrunde sind: Sir Lancelot (Liebesaffaire mit Königin Guinevere), Sir Gawain, Sir Galahad (Sohn von Lancelot und Elaine von Corbenic), Sir Percival (Gralsritter) und Sir Tristan (Liebesgeschichte mit Isolde), Sir Bors (Gralsritter), Sir Mordred (Verräter und Gegenspieler in der finalen Schlacht). Diese Ritter begeben sich auf die verschiedensten Abenteuer wie die Suche nach dem heiligen Gral. Die Idylle von Camelot wird jedoch durch die verbotene Liebe zwischen Königin Guinevere und Lancelot erschüttert, was zu Konflikten und Verrat und schlussendlich zum Tod von Artus führt.

Am stärksten unterscheiden sich die Legenden in der Figur des Merlin in der englischen und französischen Rezeption. In der englischen Lesart ist Merlin ein weiser und mächtiger Zauberer, der Artus auf dem Weg zur Macht begleitet und dann irgendwie verschwindet. In den französischen Legenden hat er eine stärker ausgearbeitete Persönlichkeit und vereint Elemente des christlichen Glaubens und der keltischen Druidenreligion. Er ist der Sohn einer Nonne (Jungfrau) und eines Dämons. Er verkörpert die Weisheit und das Wissen der Druiden und unterstützt Werte und Ziele des christlichen Rittertums. Es ranken sich vielfältige Legenden um seine tragische Beziehung zur Lady vom See – Viviane – in denen es um Gefühle, Macht und Wissen geht.

In französischen Legenden ist Viviane oft die Geberin von Excalibur, dem magischen Schwert, während in englischen Legenden nur der vom Schicksal bestimmte König in der Lage war, das Schwert aus dem Stein zu ziehen. Im Wald von Brocéliande wirst du Merlin und Viviane immer wieder begegnen, selbst wenn du an keiner Tour der professionellen Geschichtenerzähler teilnimmst.

Mythische Orte im Wald von Brocéliande

Das Grab Merlins (Le Tombeau de Merlin)

Das Grab ist das letzte Relikt einer sogenannten Allée couverte. Dies ist ein Steingrab mit grosser Ähnlichkeit zu einem Dolmen, mit einem langgestreckten von Steinplatten bedecktem Raum und kann eine oder mehrere Kammern enthalten. Dieses Grab aus dem Jahr 2.500 bis 2.000 vor Christus war 10,50 m lang und 1,60 m hoch bis Schatzsucher es sprengten. Sie hofften darauf, magische Artefakte von Merlin zu finden. Heute sind es noch zwei verschachtelte Steinplatten.

Im Wald von Brocéliande befindet sich das Grab des Merlin. Licht und Schatten der untergehenden Sonne schaffen eine eigenartige Atmosphäre.
Die Atmosphäre im Licht der bald untergehenden Sonne ist speziell.

Die Legende besagt, dass der Zauberer Merlin sich unsterblich in Viviane verliebte. Er verrät ihr nach und nach all seine Zauber, so dass Viviane zu einer mächtigen Fee wird. Er zögert einzig bei dem Geheimnis, wie man einen Mann ohne Mauern gefangen hält. Doch nach langem Drängen besiegelt er sein Schicksal, in dem er ihr auch dieses Geheimnis verrät. Ab hier gibt es verschiedene Versionen der Legende.

Passend zum Grab des Merlin: Sie belegt ihn mit dem Bann und begräbt seinen Körper mit den Steinplatten. Seine unsterbliche Seele wartet bis heute auf das Ende der Zeit.

Du erreichst das Grab, wenn du der D71 von Paimpont nach Nordosten folgst. Vis-a-vis von einem Parkplatz findest du ein Hinweisschild. Folge einfach dem Weg.

Die Quelle der Jugend (Fontaine de Jouvence)

Ganz in der Nähe von Merlins Grab entspringt die Quelle der Jugend. Sie hat den Ruf, denen die Jugend zu geben, die davon trinken oder darin baden. Wie viel man jünger wird, hängt wohl von der eigenen Tugendhaftigkeit ab. Wir sind jedoch etwas konsterniert, als wir die Quelle sehen. Eine Quelle der Jugend hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt. Sie lädt weder zum Trinken noch zum Baden ein.

Die Quelle der Jugend im Forêt de Brocéliande ist rund und in Stein gefasst. Ein hoher Maschendrahtzaun grenzt sie vom restlichen Wald ab. Das Becken ist matschig.
Das Ambiente ist wenig einladend

Jugend hin oder her, Lust von diesem Wasser zu trinken, verspüren wir keine.

In der Quelle der Jugend im Wald von Brocéliande spieglt sich der Wald, die untergehende Sonne und der Maschendrahtzaun.
Nach magischen oder heilenden Kräften sieht dieses Wasser nicht aus

Der Weg endet an einem Steinbruch (Carrière des Mégalithes), wo heutige Besucher Steinmännchen bauen. Wir werfen nur einen Blick von oben rein.

Der Steinbruch mitten im Wald von Brocéliande ist nicht tief und leicht schräg. Im Inneren stehen kleine Steinpyramiden.
Blick in den Steinbruch

Fontaine de Barenton

Wir besuchen die Fontaine de Barenton auf dem Rückweg vom Val sans Retour. Am Ende des Dorfes La Folle-Pensée (verrückter Gedanke) gibt es einen Parkplatz. Hier klärt ein Schild auf, dass die Druiden früher wohl Geisteskrankheiten mit dem Wasser der Quelle heilten, was vielleicht den Namen des Dorfes erklärt. Aber auch sonst scheint die Quelle magisch zu sein. Steht man am Wasser und wünscht sich etwas und Blasen steigen auf, geht der Wunsch in Erfüllung. Andere Geschichten erzählen, dass die Blasen aufsteigen, wenn man bald heiraten wird. Bei uns blubbert das Wasser der in Stein gefassten Quelle jedenfalls nicht.

Die Fontaine de Barenton ist eng mit der Legende von Merlin und Viviane verbunden. Sie trafen sich hier erstmals und verliebten sich ineinander.

Anfänglich ist der Weg breit und gekiest. Wir halten uns an der Weggabelung links und laufen den Rundweg im Uhrzeigersinn. Bald wird es sehr matschig, aber dass hängt wohl mit dem vielen Regen der vergangenen Monate zusammen. Auch Teile des Waldes stehen unter Wasser und einige Bäume sind umgefallen. Der Weg rechts und links zur Fontaine de Barenton unterscheidet sich in der Steigung. Links geht es sanft bergauf, rechts geht es über Treppen nach oben.

Der Wald von Brocéliande ist hier auf dem Weg zur Fontaine de Barenton ein Mischwald mit Buchen, Kiefern und Stechpalmen. Eine Kiefer liegt entwurzelt auf der Seite.

Val sans Retour

Name des Tals

Das Val sans Retour ist einer der bekanntesten und mythischsten Orte im Forêt de Brocéliande. Es liegt in der Nähe des Dorfes Tréhorenteuc und ist tief mit den Legenden um König Artus und seine Ritter verbunden. Bereits der Name des Tals (ohne Wiederkehr) bezieht sich auf eine Legende. Morgane (Halbschwester von Artus) gestaltete dieses Tal nämlich aus Enttäuschung zur Falle für untreue Männer (Ritter). Auch einige Ritter der Tafelrunde sollen durch das Tal geirrt sein. Als Lancelot davon hörte, beschloss er, die Ritter aus dem Tal zu befreien. Dank seiner Treue zu Königin Guinevere konnte er die Magie des Tals überwinden. Der Name der Felsen oberhalb des Feenspiegels (Rocher des faux amants) deutet jedoch an, dass einige der Ritter bereits versteinert wurden.

Der Besuch des Tals scheint zum Pflichtprogramm der professionellen Geschichtenerzähler und sonstiger Touranbieter zu gehören. Lass dich davon nicht abschrecken. Ein grosser Teil der Besucher läuft nur bis zum goldenen Baum und kehrt dann wieder um.

Arbre d’Or

Der Goldene Baum (Arbre d’Or) ist eine Skulptur im Val sans Retour, die von François Davin im Jahr 1991 geschaffen wurde. Er steht als Symbol der Wiedergeburt und des ewigen Lebens und wurde nach einem verheerenden Feuer im Jahr 1990 errichtet, das einen großen Teil des Waldes zerstörte. Der verkohlte Baum wurde mit Blattgold überzogen. Das Areal ist von einem Wasserlauf, einem Zaun und von inzwischen teilweise überwucherten Steinzähnen vor den Besuchern geschützt.

Der wohl vielfältigste Ort im Wald von Brocéliande ist das Val sans Retour. Am Eingang steht der goldene Baum flankiert von zwei abgebrannten Baumstümpfen.
Der goldene Baum

Neben dem Arbre d’Or ergiesst sich ein Wasserlauf in einem Wasserfall. Die Mauerreste einer Mühle sind auch noch zu sehen.

Miroir aux fées – Feenspiegel

Der See vor dem goldenen Baum wird als Feenspiegel bezeichnet, weil seine Wasseroberfläche durch die windgeschützte Lage glatt ist, sodass sich alles darin spiegelt. Er gilt als Quelle der magischen Energie, die von Feen bewacht wird. Je nach Lesart kann er die magischen Kräfte verstärken, die Zukunft zeigen oder die Feinde überwachen. Wenn die Touristenströme weg sind, ist es ein zauberhafter Ort mit Bänken, die dazu einladen, einfach ins Wasser zu schauen.

Der Blick ins Grüne, welches den Feenspiegel (spiegelnden See) im Wald von Brocéliande umgibt, gibt inneren Frieden.
Ruhe und inneren Frieden finden wir am Feenspiegel, magische Kräfte leider nicht

Rundwanderung im Val sans Retour

An der Seite zwischen goldenem Baum und dem Feenspiegel befindet sich eine Brücke. Sie führt zu einem steilen Aufstieg in den rötlichen Schieferfelsen zu den Rochers des faux amants. Von oben hast du einen herrlichen Blick über die Landschaft. Ob die Ebene oben dereinst bewaldet war und dem Feuer zum Opfer gefallen ist, wissen wir nicht. Heute ist es jedenfalls eine Heidelandschaft mit vielen Blumen und Ginster. Man durchquert diese felsige Hochebene und kommt am anderen bewaldeten Ende wieder steil hinunter zu einem See.
Zum Schutz der zarten Vegetation auf dem Fels ist der Weg oberhalb des Val sans Retour abgesteckt.
Rechts und links des Weges blüht es auf den Felsen
Ein Stück geht es dann am See entlang bevor das Licht nur noch spärlich durch den dichter werdenden Wald fällt. Wasser in Form von Flüsschen und Bächen macht sich im Tal breit, so dass der Weg teilweise eine Kletterei an den Talwänden zwischen Wurzeln und Felsen wird. Erstaunlich sind die Farbkontraste von frischem Grün und teilweise rötlichen Gewässern. Nach dem vielen Regen erscheint der Wald im Tal wie ein Auwald. Überall gluckert fröhlich Wasser.
Baumgruppen, Felsen, bemooste Baumgruppen, hier ist das Val sans Retour fast am schönsten.
An einem warmen Sommertag könnten wir hier ewig verweilen

Uns hat diese Wanderung ausgesprochen gut gefallen.

Gralskirche

Im kleinen Ort Tréhorenteuc solltest du auf dem Rückweg vom Val sans Retour kurz auf dem Parkplatz halten. Neben sauberen Toiletten findest du vis-a-vis die Église du Graal. Abt Gillard war bei der Renovation der Kirche bestrebt, die Artuslegende und das Christentum in Einklang zu bringen, und sah in der Suche nach dem heiligen Gral eine Gemeinsamkeit. In der von ihm von 1942 bis 1962 renovierten Kirche weisen die Buntglasfenster, Mosaike, Bilder und Innschriften auf die Artuslegende und die Suche nach dem heiligen Gral.

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Schlösser und Burgen

Château de Comper

Das Château de Comper ist ein mittelalterliches Schloss im Wald von Brocéliande, das heute das Centre de l’Imaginaire Arthurien beherbergt. Hier kann der Besucher tief in die Artussage eintauchen. Da es schon spät war, haben wir allerdings nur einen kurzen Blick auf das Schloss geworfen, indem im 9. Jahrhundert König (Herzog) Salomon der Bretagne gelebt haben soll.

Der Legende nach soll Viviane im See von Comper im von Merlin erschaffenen kristallenen Palast gelebt haben. Den Palast sieht nur derjenige, den Viviane hereinlassen will. In manchen Legenden hält sie in diesem Palast Merlin gefangen.

Château de Trécesson

Zum Sonnenuntergang fahren wir zum schönen Schloss von Trécesson, welches man nur von aussen sehen kann. Allerdings gibt es an der Hauptstrasse keinen wirklichen Parkplatz und die Strasse zum Schloss ist eine Privatstrasse.

Umgeben von Wasser und dem Wald von Brocéliande ist das Chateau de Trécesson mit seinen Türmchen eine Augenweide.
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz

Wie es sich für ein ordentliches Schloss gehört, soll es auch Geister beherbergen. Das Schloss ist in Privatbesitz, soll aber manchmal im Sommer seine Türen für Besucher öffnen. Am besten, du fragst im Tourismusbüro in Paimpont.

Nach dem Besuch des zauberhaften Waldes von Brocéliande geht es für uns in die Vergangenheit und ans Meer. Verpasse nicht was wir zwischen Auray und Quiberon erleben.

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