Marais Salants de Guérande – Landschaft des weissen Goldes
Zwischen Atlantik und Guérande liegt die Landschaft des weissen Goldes. Die faszinierenden geometrischen Muster der Marais Salants de Guérande und das geschäftige Hafenstädtchen Le Croisic mit der gegenüberliegenden Halbinsel Pen Bron sind nicht minder sehenswert als das schwarze Land des Naturparks Brière mit zwei echten Highlights: Kerhinet und Château de Ranrouët.
Vor den Toren der Bretagne und nur etwa eine Stunde von Nantes und dem Golf von Morbihan entfernt findest du rund um die Marais Salants de Guérande ein abwechslungsreiches Reiseziel mit Strand und Küste, einer langen Geschichte und zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Salzgewinnung – Marais Salants de Guérande
So weit das Auge reicht, ziehen sich geometrische Becken und schmale Dämme durch die Marais Salants de Guérande. Zwischen den akkurat angelegten Salzfeldern gibt es immer wieder grössere Seen, die zahlreiche Vögel anlocken. Doch wo ist das Meer?
Später lernen wir, dass die Seen die Vorratsbecken mit Meereswasser sind. Nur zweimal im Monat zur Springflut bei Neu- und Vollmond füllen sich die Kanäle und Vorratsbecken mit Meereswasser.

Hier, wo salziges Wasser, Sonne und Wind zusammentreffen, tummeln sich im Frühjahr unzählige Vögel. Für sie sind die Seen ein All-you-can-eat-Restaurant und zugleich ein sicherer Brutplatz. Die Marais Salants sind ein Paradies für Ornithologen und ein Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen.

Wir waren im Frühling vor Beginn der eigentlichen Salzgewinnung in den Marais Salants de Guérande unterwegs. Stattdessen waren die Paludiers, die Salzbauern, mit den Vorbereitungsarbeiten beschäftigt.
Sie besserten die Ränder und schmalen Wege zwischen den Becken aus. Algen, die sich über den Winter in den Becken gebildet hatten, wurden entfernt. Denn erst wenn die Sonne stark genug ist und es mindestens dreissig Tage nicht geregnet hat, beginnt die eigentliche Salzernte.

Wie Salz entsteht
Seit mindestens 1.500 Jahren wird in den Marais Salants de Guérande auf nahezu gleiche Weise Salz gewonnen. Über ein ausgeklügeltes Kanalsystem fliesst das Meerwasser zur Springflut vom 2 bis 7 Kilometer entfernten Atlantik in das Hinterland mit seinem ton- und lehmhaltigen Boden.
Je nach Temperatur entscheidet der Paludier, wie viel Wasser er täglich aus den Vorratsbecken in die Salzfelder leitet, um die Verdunstung optimal zu steuern.

Die Geometrie der Salzfelder folgt einem klaren System. Zuerst fliesst das Wasser in die äusseren Becken. Auf dem Weg in die Mitte, wo sich die Erntebecken befinden, verdunstet es zunehmend. In der Mitte sammelt sich schliesslich eine gesättigte Lauge, die zu Salz kristallisiert.

Die obersten Salzkristalle, die auf der Wasseroberfläche schwimmen, ergeben das wertvollste Salz – Fleur de sel. Es wird vormittags abgeschöpft. Je nach Windrichtung entstehen grössere oder kleinere Kristalle. Fleur de sel ist strahlend weiss und wirkt wie ein natürlicher Geschmacksverstärker.
Das grobe Meersalz dagegen hat durch den Kontakt mit dem tonhaltigen Boden eine graue Farbe und ist reich an Mineralstoffen. Unter dem Namen Terre de Sel, der Marke der Salzbauern-Genossenschaft der Marais Salants de Guérande, wird es international vertrieben.

Wie anstrengend die Arbeit eines Salzbauern ist, erfahren wir im Rahmen einer Führung des Besucherzentrums Terre de Sel in Pradel. Schon die langen Holzstangen, mit denen die Arbeitsgeräte über die Becken bewegt werden, sind schwer. Und im Sommer brennt die Sonne vom Himmel.

Heute entscheiden sich wieder mehr junge Menschen für den Beruf des Paludiers. Sie schätzen die handwerkliche Arbeit draussen in der Natur und tragen dazu bei, ein altes regionales Wissen zu bewahren.
Unter der Marke Le Guérandais wird das Salz der Salzbauern-Genossenschaft international vertrieben.
Tipps für deinen Besuch in den Salzfeldern
Das Besucherzentrum Terre de Sel bietet täglich thematisch unterschiedliche Führungen in verschiedenen Sprachen durch die Salzfelder an. Eine vorherige Reservierung ist erforderlich. Wir können eine Führung nur empfehlen.
Alternativ bietet La Roulotte Bleue, ein unabhängiger Paludier, Führungen an. Allerdings musst du dort per SMS anfragen. Deutsche Touren sind auf Anfrage wohl möglich.
Die Salzfelder kannst du nur im Rahmen einer Führung betreten, denn sie sind Privatgelände. Innerhalb der Salzfelder gibt es kaum Parkplätze, ausser beim Besucherzentrum Terre de Sel und an der Kreuzung der Vier Routen, wo La Roulotte Bleue seine Besucher begrüsst.

Wer die Salzernte erleben möchte, sollte die Marais Salants de Guérande in den Sommermonaten besuchen. Dann sind auch die Farben der Salzfelder besonders kontrastreich.
Aber auch unser Besuch im April hat sich gelohnt. Da noch wenig Besucher unterwegs waren, konnten wir auch mal kurz auf den schmalen Strassen zwischen den Salzfeldern für ein Foto anhalten.
Ein weiterer Vorteil der Vorsaison: eine private Führung und kein Gedrängel in der Ausstellung von Terre de Sel, wo mit eindrucksvollen Bildern die Arbeit der Paludiers im Lauf der Jahreszeiten erklärt wird.
Manchmal beginnt die Salzernte auch schon im Mai, aber Voraussetzung ist warmes und trockenes Wetter.
Hinweis: Innerhalb der Marais Salants de Guérande wird an verschiedenen Stellen Salz verkauft, sowohl im Besuchszentrum Terre de Sel als auch in Verkaufswagen an der Strasse. Im Besuchszentrum Terre de Sel findest du darüber hinaus weitere Produkte wie Honig von den Blumen rund um die Salzfelder. Sein Geschmack ist im Abgang allerdings leicht bitter.
Unser Tipp für den Salzkauf: In der Altstadt von Guérande, nahe der Porte Saint-Michel, gibt es ein Salzgeschäft, das sich auf Gewürzsalz spezialisiert hat. Schon der Anblick der grossen Haufen farbigen Salzes lohnt einen Besuch.
Wer Französisch spricht, sollte sich vom Besitzer beraten lassen. Er weiss genau, welches Salz zu welchem Gericht passt. Eine besondere Spezialität ist Salz mit Raucharoma, das nur durch Kräuter entsteht.

An der Küste – Batz-sur-Mer, Le Croisic und Pen Bron
Batz-sur-Mer – Vom Salz zum Sommerfrische-Traum
Sobald die Salzfelder enden, bist du direkt in Batz‑sur‑Mer. Die geometrischen Becken reichen bis an den Ortsrand. Das Einbahnstrassensystem führt uns vorbei am Musée des Marais Salants. Es befindet sich in einem alten Salzspeicher. Leider hat es über Mittag geschlossen. Es zeigt wohl sehr eindrücklich die Geschichte und Technik der Salzernte.
Vor dem Museum steht die Skulptur – La Porteres. Die Skulptur erinnert an die Frauen von Batz, die bis 1950 die bis zu 30 kg schwere Salzkörbe auf dem Kopf über die schmalen Dämme der Salzgärten balancierten. Erst dann erleichterten Schubkarren die Arbeit.

In Batz-sur-Mer gibt es ein weiteres Museum – das Grand Blockhaus. Dabei handelt es sich um einen grossen Bunker aus dem 2. Weltkrieg, indem heute ein Kriegsmuseum untergebracht ist. Da wir uns von Nantes aus schon den Bunker in Saint-Nazaire angeschaut haben, war unser Interesse an weiteren Atlantikwall-Anlagen gedeckt.
Wir fahren stattdessen zum Hafen von Batz-sur-Mer. Der Ort selbst hiess übrigens bis 1931 Bourg-de-Batz, bevor er in „Batz-sur-Mer“ umbenannt wurde, um seine Entwicklung als Badeort zu unterstreichen. Bereits 1875 entstand hier die erste Badevilla, der bald weitere folgten.

Der Strand mit den gelben Häuschen gibt Batz-sur-Mer einen unverwechselbaren Charme. Oberhalb des Hafens steht der Menhir „Pierre Longue“, auch Roche-Saint-Michel genannt. Dies ist ein 2,4 m hoher neolithischer Stein, der früher als Seezeichen diente.

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Le Croisic – Côte Sauvage und lebendiger Hafen
Gleich an unserem Ankunftstag zieht es uns nach einer ersten Durchfahrt durch die Salzfelder bei sonnigem Wetter an die Côte Sauvage von Le Croisic. Von einem Parkplatz an der wilden Küste spazieren wir bis zur Pointe du Croisic, wo das Fort de l’Océan auf den Klippen thront.
Das ehemalige Küstenfort geht auf ältere Verteidigungsanlagen zurück und gilt als Erbe Vaubans. Solche Befestigungen prägen viele Stellen der französischen Atlantikküste.
Heute beherbergt das Fort ein stilvolles Hotel* mit Meerblick – buchbar ab 3 Nächten.

Vor der Pointe du Croisic verweist ein Schild der kleinen Kunstroute auf ein Bild von Eugène-Jean Chapleau, der ab den 1940er-Jahren in Le Croisic lebte und die raue Küste in seinen Bildern festhielt. Entlang der Küste gibt es noch weitere solcher Tafeln, die die Bilder verschiedener Künstler zeigen.
Hinter dem Fort entdecken wir einen kleinen, windgeschützten Strand mit Tausenden von Muscheln zwischen den Felsen. Ein friedlicher Ort, wo Einheimische und Touristen die Sonne gleichermassen an der sonst so rauen Küste geniessen.

Wir folgen der schmalen Küstenstrasse mit dem Auto weiter, bis wir den Hafen von Le Croisic erreichen. Le Croisic erinnert uns stark an englische Küstenorte.

Im Hafen wird geangelt, aber von hier aus fahren auch die Fischkutter raus. In einem Geschäft, das zur alten Fischhalle gehört, kann man den Fang des Tages kaufen: Fische, Garnelen, Krebse sowie Muscheln.
Das grosse Océarium von Le Croisic lassen wir links liegen. Uns zieht es weiter nach Pen Bron, auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht.
Pen Bron – Dünen, Naturreservat und vergessene Geschichten
Um es gleich vorwegzunehmen: Das Gesicht von Pen Bron wird sich bis 2030 dramatisch ändern. Und das hängt ein wenig mit der Geschichte der Nutzung der Halbinsel zusammen.
Nachdem hier im frühen 19. Jahrhundert eine Konservenfabrik für Sardinen stand, wurde 1893 auf Initiative von Hippolyte Pallu ein Kindersanatorium auf der Halbinsel eröffnet.
Nach Unterbrechung während des 2. Weltkriegs wurde das Sanatorium in den 1950er Jahren erweitert und in den 1980er Jahren in ein Rehabilitationszentrum umgewandelt. Seit 2017 steht das 100 Hektar grosse Gelände leer.

Nun wird ihm neues Leben eingehaucht. Ein Grossteil des Geländes wird geschützt und von Botanikern und Landschaftsgärtnern aufgewertet. Die heute bebaute Fläche wird komplett umgebaut, denn im Laufe der unterschiedlichen Nutzungen sind viele, nicht immer schöne Gebäude, hinzugekommen.
Geplant sind saisonale Unterkünfte, ein Hotel und ein Ökomuseum und auch Geschäfte werden entstehen. Die alte Kapelle wird erhalten.
Wir starten unsere Erkundung von Pen Bron am Parking Chapelle. Oberhalb und unterhalb des Parkplatzes gibt es einen Weg durch die geschützten Dünen zu den Sandstränden von Pen Bron. Allerdings entscheiden wir uns für eine Umrundung im Uhrzeigersinn. Wir folgen der Strasse zu Fuss weiter. Am Ende ist die Welt für Autos mit einer Schranke versperrt.
Von der Strasse hat man herrliche Ausblicke auf die Sand- und Austernbänke, die sich zwischen Pen Bron und Le Croisic ausbreiten.



Der Weg führt weiter aussen an den alten Gebäuden und den schönen alten Bäumen auf dem Gelände des Sanatoriums vorbei. Hat man die Spitze umrundet, wird das Meer rauer. Bald sieht man die langen Sandstrände.

Der Kreis schliesst sich am Parkplatz. Durch die Marais Salants de Guérande geht es zurück zu unserer Unterkunft, dem Maison Guérande La Baule*, einem hübschen kleinen Häuschen.
Wer noch mehr Inspiration für einen Roadtrip am Atlantik sucht, findet sie in unserem Beitrag zur französischen Atlantikküste.

Guérande – Reichtum durch das weisse Gold
Die Hauptstadt des weissen Landes (Gwen rann), wie die Bretonen diesen Landstrich nannten, ist bis heute Guérande. Eine Ringmauer umgibt die Stadt, die zentral zwischen dem Naturpark Grande Brière und den Stränden von La Turballe und La Baule liegt. Einst bretonisch, gehört sie verwaltungstechnisch heute aber zum Département Loire-Atlantique.

Meersalz war seit jeher wichtig als Würzmittel, Mineral und wertvoller Konservierungsstoff. Damit war es ein gefragtes Handelsgut. Durch die Marais Salants de Guérande kam die Stadt früh zu Reichtum. Sie unterhielt eine grosse Schiffsflotte, mit der Salz und Wein verschifft wurden. Das weckte Begehrlichkeiten aller Art.
Gegen Angriffe schützte die im Mittelalter erbaute Ringmauer. Gegen die erhobene Salzsteuer mussten die Franzosen länger kämpfen: 1360 eingeführt, wurde sie während der Französischen Revolution erstmals abgeschafft. Napoleon führte sie jedoch bald wieder ein. Sie blieb bis 1946 bestehen.
Rund um die Ringmauer der Altstadt von Guérande führt eine Strasse mit vielen Parkplätzen. Die Ringmauer kannst du am besten im Rahmen eines Besuchs des Musée du Château de Guérande besichtigen. Das eindrückliche Tor wird von zwei dicken Türmen flankiert. Einer der Türme diente früher als Wohnung des Gouverneurs und beherbergt heute Ausstellungsräume.


Die Ringmauer ist nicht vollständig begehbar. Dennoch empfehle ich dir einen Besuch des Museums und der Stadtbefestigung. Aus dem Museum und von der Mauer erhascht man schöne Blicke auf Guérande. Uns haben die grossen Gärten in einer mittelalterlichen Stadt überrascht.
Überhaupt spürt man in Guérande keine Enge, wie sie einen in vielen mittelalterlichen Städten umfängt. Im Schnittpunkt der historischen vier Torstrassen (für jede Himmelsrichtung eine) befindet sich auf einem grossen Platz die Stiftskirche Saint-Aubin aus dem 12. Jahrhundert.

Entdeckungen abseits der Salzfelder
Direkt an das weisse Land der Salzfelder schliesst sich die Grande Brière an, das „schwarze Land“ der Moore, Kanäle und reetgedeckten Dörfer. Dieses zweitgrösste Feuchtgebiet Frankreichs erstreckt sich von der Nähe von Guérande bis fast zur Mündung der Loire bei Saint-Nazaire sowie La Baule.
Und mitten im Naturpark Brière erhebt sich eine sehenswerte mittelalterliche Burgruine.
Kerhinet
Den Naturpark Brière kann man zu Fuss (GRP Tour de Brière), mit dem Fahrrad, per Pferd oder auf flachen Booten erkunden. Durch die Sümpfe zu gleiten, lohnt sich besonders für Ornithologen. Im Frühjahr und Herbst ist der Vogelreichtum am grössten.
Für einen ersten Eindruck besuchen wir das Museumsdorfs Kerhinet. Das kleine Freilichtmuseum vermittelt einen lebendigen Eindruck vom früheren Leben in der Brière.

18 liebevoll restaurierte Häuser geben einen Eindruck vom früheren Leben. Schilder informieren über das traditionelle Leben im Naturpark Brière.
Früher lebten die Menschen hier vor allem von Viehzucht. In den restaurierten Gebäuden findest du neben dem Office du Tourisme auch eine Auberge mit Restaurant sowie kleine Läden mit Kunsthandwerk.

Beim Office du Tourisme kann man Fahrräder leihen und bekommt Tipps für Touren in der Umgebung. Über Mittag ist das Office allerdings geschlossen.

Saint-Lyphard, wozu auch Kerhinet zählt, ist eines der grösseren Dörfer im Süden des Naturparks Brière. Von hier aus kann man mit den flachen Booten (chalands) die Sümpfe erkunden und Vögel beobachten. Es gibt auch ein kleines Museum.
Auch von Bréca aus kann man den Naturpark Brière mit dem Boot erkunden. Brèca ist ein kleines ursprüngliches Dort mit vielen reetgedeckten Häusern.
Château de Ranrouët – Eine Festung im Moorland
Das Château de Ranrouët liegt zwei Kilometer östlich von Herbignac und wirkt ein wenig jenseits von allem. An drei Seiten von den Sümpfen der Brière umgeben, steht es auf einer sieben Meter hohen natürlichen Erhebung. Dadurch war die Burg im 13. Jahrhundert schwer einzunehmen.

Im Mittelalter liessen die Herren der Burg nordwestlich einen künstlichen Teich anlegen, der unter anderem den Wassergraben speiste.
Die erste Burg, die an dieser Stelle im 12. Jahrhundert entstand, war eine sogenannte Motte-Festung: eine runde Anlage aus Palisaden und Gräben, mit einem Turm auf einer Anhöhe. Mitte des 13. Jahrhunderts entstand die erste Steinburg, von der jedoch heute kaum noch etwas übrig ist.

Besitzerwechsel und das Aufkommen von Kanonen führten zu weiteren Umbauten der Burg. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg zu einem luxuriösen Herrenhaus umgestaltet.
Am Ende der Religionskriege liess Ludwig XIII. Ranrouët schleifen. Im 17. Jahrhundert und unter Missachtung von Vorgaben zur maximalen Mauerdicke wurde Ranrouët erneut aufgebaut.
Während der Französischen Revolution wurde die Burg endgültig zerstört und diente den Bewohnern von Herbignac als Steinbruch. Obwohl man Ranrouët bereits 1925 unter Denkmalschutz stellte, begann die Restaurierung erst in den 1970er Jahren.

Die Burg schützte einst den Zugang zur Halbinsel von Guérande und damit indirekt auch die Marais Salants de Guérande, die den Reichtum der Region begründeten.
Heute wirkt die Ruine fast romantisch. Uns fasziniert das Spiel von Licht und Schatten sowie die Orchideen, die wir auf dem Gelände entdecken. Im Sommer finden Veranstaltungen in den Mauern statt.
Mit La Roche-Bernard erreichen wir die Bretagne, wo wir als nächstes den Golf von Morbihan erkunden.

Vielen Dank für den schönen und inspirierenden Beitrag und die Fotos, die wirklich Lust darauf machen, dieses Reiseziel mal in die Planungsliste aufzunehmen.
Hallo Judith,
freut mich, dass du die Salzfelder der Guérande in deine Planungsliste aufnehmen willst. Es ist ein wunderschönes Reiseziel zwischen Nantes und der Bretagne.
Liebe Grüsse
Susan