San Pedro de Atacama und die Facetten der Wüste
Die Atacama Wüste ist die trockenste Wüste der Welt, weil sie im Regenschatten der Anden liegt. Rund um San Pedro de Atacama zeigt sie viele verschiedene Facetten. Salzseen wie die Laguna Chaxa mit ihren Flamingos, die Lagunas Miscanti und Miñiques vor schneebedeckten Vulkanen und das Valle de la Luna bei San Pedro de Atacama gehören zu den faszinierenden Landschaften der Wüste.
Viele Sehenswürdigkeiten rund um San Pedro de Atacama liegen im Reserva Nacional Los Flamencos. Das Naturschutzgebiet besteht aus sieben voneinander unabhängigen und räumlich getrennten Sektoren. Auf unseren Ausflügen besuchen wir mehrere davon und erleben dabei völlig unterschiedliche Landschaften. Die Farben, das Licht und nicht zuletzt der Sternenhimmel sind einfach nur faszinierend.
Wenn du wissen willst, welche die beste Reisezeit für die Atacama Wüste ist, dann schau bei unseren kompakten Reisetipps Chile von A bis Z vorbei.

Praktische Tipps für San Pedro de Atacama
San Pedro de Atacama liegt auf etwa 2.400 m Höhe mitten in der Atacama Wüste. Viele Sehenswürdigkeiten liegen weit ausserhalb des Ortes. Deshalb lohnt es sich, Anreise, Unterkunft, Ausflüge und Mietwagen zusammen zu planen.
Anreise nach San Pedro de Atacama
Einen Flughafen in San Pedro de Atacama gibt es nicht. Der nächstgelegene Flughafen ist El Loa in Calama, etwa 100 km entfernt. Vom Flughafen El Loa fahren Shuttle-Vans direkt nach San Pedro de Atacama. Den Transfer kannst du bereits vor der Reise reservieren. Alternativ übernimmst du am Flughafen einen Mietwagen.
Eine weitere Möglichkeit ist der Flughafen von Antofagasta. Von dort sind es allerdings mehr als 300 km bis San Pedro de Atacama.
Wir sind über den mehr als 4.000 m hohen Paso de Jama von Argentinien nach Chile angereist. Die Fahrt führt durch die einsamen Hochgebirgslandschaften, vorbei am Salar de Quisquiro und den Aguas Calientes, und erreicht Höhen bis 4.600 m. Eindrücke von der Strecke bekommst du im Beitrag über den Paso de Jama.
Auf dem Rückweg nach Argentinien haben wir dann den Abra del Acay bezwungen. Mit 4.895 m war das der höchste Punkt unserer Reise. Diese Strecke ist nichts für schwache Nerven, obwohl sie traumhaft schön ist.
San Pedro de Atacama mit dem Mietwagen
Willst du nicht auf Touranbieter angewiesen sein, ist ein Mietwagen sehr praktisch. Allerdings solltest du bei der Auswahl der Unterkunft darauf achten, dass sie einen Parkplatz anbietet.
Die Altstadt von San Pedro de Atacama besteht aus zahlreichen schmalen Einbahnstrassen. Man hält schon den Verkehr auf, nur um das Reisegepäck auszuladen und zu erfahren, wo man genau hin muss, um zu parken.
Wegen der Einbahnstrassen können 200 Meter Luftlinie schnell zu einer kleinen Weltreise werden. Dennoch bietet dir ein Mietwagen die ultimative Freiheit, selbst zu entscheiden, wann du wo sein möchtest und wie lange. Gerade für Fotografen spielt das Licht in der Atacama Wüste eine grosse Rolle.
Die Hauptstrassen durch die Wüste sind auch gut in der Dunkelheit zu befahren, da die Mittellinie mit Reflektoren ausgestattet ist.
Willst du die Lanunas Miscanti und Miñiques auf eigene Faust besuchen, empfehle ich dir einen 4 x 4 mit Bodenfreiheit. Wir waren mit einem altersschwachen Ford Pickup unterwegs.

Übernachten
In San Pedro de Atacama findest du eine grosse Auswahl an Unterkünften, vom einfachen Hostel bis zum luxuriösen Wüstenhotel. Viele liegen im Zentrum oder in Laufnähe, andere etwas ausserhalb.
Wir haben damals im Hotel Terrantai* sehr zentral gewohnt. Die aktuellen Preise liegen allerdings über dem Durchschnitt. So schön es im Hotel war, wir achten beim Reisen inzwischen sehr auf die Grösse der Betten. Französische Doppelbetten, die in Chile weitverbreitet sind, sind unserer Ehe nicht förderlich.
Unsere Empfehlung für Übernachtungen: Buchung über Booking.com* – grosse Auswahl und gute Storno-Optionen.
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Von San Pedro de Atacama zur Laguna Chaxa
Nach den eher kargen Frühstücken in Argentinien geniessen wir in San Pedro de Atacama seit Langem ein richtig gutes Frühstück. Anschliessend tanken wir unseren Mietwagen voll und machen uns auf den Weg zur Laguna Chaxa im Salar de Atacama.
Unser erstes Ziel liegt etwa 60 km südlich von San Pedro de Atacama und gehört zum Sektor Soncor der Reserva Nacional Los Flamencos.
Wir folgen der Ruta 23 bis Toconao. Dort überrascht uns mitten in der trockenen Landschaft die grüne Quebrada de Jere. Wir überlegen, auf dem Rückweg dort zu halten, aber dann ist es schon dunkel.

Wenige Kilometer hinter Toconao führt eine Salzpiste zur Laguna Chaxa.

Leider ist es schon fast Mittag, bis wir ankommen. Für das Licht und die Temperaturen ist das nicht ideal. Dafür sind wir allein auf weiter Flur, was dieses einzigartige Gefühl von Unendlichkeit und Zeitlosigkeit verstärkt. Wir sind umgeben von weiss glänzenden Fünf- bis Sechstausendern in einer lebensfeindlichen Umgebung von dramatischer Schönheit. Die Sonne brennt unbarmherzig vom Himmel. Ohne Sonnenschutz wären wir nach kurzer Zeit knusprig.
Flamingos in der Laguna Chaxa
In der trockensten Wüste der Welt, der Atacama, gibt es Wasser. Die Laguna Chaxa liegt am Rand des Salar de Atacama, einem abflusslosen Becken. Wasser aus den umliegenden Anden gelangt ober- und unterirdisch in den Salar und verdunstet unter der intensiven Sonne wieder. Zurück bleiben Wasserflächen, Salz und eine ziemlich bizarre Landschaft.


Wege führen entlang des Wassers und teilweise durch die scharfkantige Salzkruste.

Wir beobachten, wie die Flamingos mit ihren Schnäbeln Nahrung aus dem Wasser filtern. Dabei stecken sie den Schnabel in den Schlamm und drehen sich einmal um die Schnabelachse herum. Es sieht aus, als würden sie tanzen. Ästhetisch sind auch fliegende Flamingos und ihre anschliessende Landung im Wasser. Das hat etwas von einer Ballettvorführung.

An der Laguna Chaxa kannst du mit etwas Glück alle drei in Chile vorkommenden Flamingoarten beobachten: Andenflamingo, Chileflamingo und Jamesflamingo.


Kleine Eidechsen, die sich wie Krokodile bewegen, posieren vor der Kamera. Wir sind begeistert von den Farben unserer Umgebung.

Die beschatteten Bänke am Parkplatz nutzen wir noch für ein kleines Picknick. Dort sind auch die winzigen Krebstiere ausgestellt, von denen sich die Flamingos ernähren. So bekommt man überhaupt erst eine Vorstellung davon, was sie mit ihren Schnäbeln aus dem Wasser filtern.

Lagunas Miscanti und Miñiques
Wir reissen uns von der Laguna Chaxa los, denn das nächste Ziel sind die Lagunas Miscanti und Miñiques, bevor es am Abend wieder zurück nach San Pedro de Atacama geht. Dazu fahren wir weiter entlang des Salzsees auf der B-355 und biegen vor Socaire wieder auf die Ruta 23. Von dieser Aussicht auf die Berge können wir einfach nicht genug bekommen.

Noch immer sind wir fast allein unterwegs. Langsam steigt die asphaltierte Strasse an, bis ein holpriger Weg zu den beiden Lagunen abzweigt.

Nach dem Verlassen der Asphaltstrasse ragen immer grössere Steine aus dem Weg. Auch wenn uns ein normaler Pkw entgegenkommt, sind wir froh um die Bodenfreiheit unseres Pickups.
Die Lagunas Miscanti und Miñiques liegen auf über 4.100 m Höhe südöstlich von San Pedro de Atacama. Hier oben weht ein kühler Wind, aber es ist unglaublich friedlich. Beim Anblick der Farben, der Berge und der Vikunjas vergessen wir die Zeit. Die Vikunjaherde nimmt von uns Notiz, ohne sich stören zu lassen. Man muss ganz genau schauen, um zu erkennen, dass zwischen den Steinen kleine Grashalme wachsen, von denen sich die Vikunjas ernähren.


Anschliessend fahren wir noch zur kleineren Laguna Miñiques. Ihr Wasser wirkt deutlich grüner.

Auf dem Rückweg nach San Pedro de Atacama nehmen wir uns Zeit und erkunden die Lavafelder. Es sieht aus, als hätte ein Vulkan Lehm gespuckt und daraus lustige Gebilde geformt.

Im Licht der langsam untergehenden Sonne verändert sich der Charakter der Landschaft noch einmal. Deshalb beschliessen wir, die 110 km nach San Pedro de Atacama über die Schotterpiste zurückzufahren, auch wenn es länger dauert.

Die Sonne taucht die umliegenden Felsen in warmes, oranges Licht, sodass wir immer wieder anhalten müssen.

Als die Sonne schon sehr tief steht, kommen plötzlich drei Esel auf uns zugestürmt. Zu essen haben wir am Ende des Tages nichts mehr.

Bis wir die asphaltierte Strasse nach San Pedro de Atacama erreichen, ist es stockdunkel.
Pukará de Quitor
Nach den vielen Kilometern der letzten Tage brauchen wir Erwachsenen etwas Bewegung. Deshalb unternehmen wir nach dem Frühstück zuerst einen Spaziergang durch San Pedro de Atacama. Nach der Einsamkeit der vorherigen Tage sind uns hier aber einfach zu viele Menschen unterwegs. Sehenswert ist die weisse Kirche im Zentrum.

So fahren wir recht bald zum etwa 3 km entfernten Pukará de Quitor. Bevor wir durch die Ruinen der Festungsanlage laufen, erklimmen Jörg und ich noch den etwa 1,5 km entfernten Aussichtspunkt.
Beim Aufstieg zum Aussichtspunkt fühlen wir uns unserem alten Mietwagen sehr verbunden. Wir müssen immer mal wieder anhalten und den Ausblick geniessen, bis wir wieder genug Luft haben, um weiterzulaufen. Der Aufstieg lohnt sich aber. Von oben sieht man erst, wie grün San Pedro de Atacama inmitten der Wüste ist.


Anschliessend laufen wir durch die Reste der Festungsanlage. Die Wege zwischen den Ruinen sind teilweise sehr steil. Ein paar Schilder informieren über die frühere Nutzung des Pukará.

Garganta del Diablo
Die Garganta del Diablo liegt wenige Kilometer nördlich von San Pedro de Atacama im Valle de Catarpe. Ihr eigentlicher Name ist Quebrada de Chulacao. Unter dem Namen Garganta del Diablo ist sie bei Besuchern allerdings wesentlich bekannter.
Mit dem Auto folgen wir dem Flusslauf zur Teufelsschlucht. Ich weiss nicht genau, was wir uns darunter vorgestellt haben, aber so etwas sicher nicht. Die Schlucht sieht aus, als hätte ein Riese mit meterhohen Lehmhaufen gespielt. Die ockerfarbenen Haufen sind mit Gipsschichten durchzogen und türmen sich entlang des Weges.
Nicht immer bilden sie eine Schlucht. Manchmal liegen die Haufen schräg übereinander, sodass Tunnel entstehen. Da uns das Zutrauen zu den Tunneln fehlt, klettern wir lieber darüber.

Die Girls können diesem Weg gar nichts abgewinnen. Als uns zwei Mountainbiker dann auch noch erzählen, dass es noch mindestens 50 Minuten zu Fuss bis zum Ende der Schlucht und dem Aussichtspunkt dauert und wir den gleichen Weg zurückgehen müssen, geben wir dem Genörgel nach und drehen um. Inzwischen ist es auch heiss und der Pool im Hotel zieht die Kids magisch an.

Der Zugang zur Teufelsschlucht ist inzwischen kostenpflichtig und wird von der Comunidad Atacameña de Catarpe geregelt. Die Garganta del Diablo kannst du zu Fuss oder mit dem Fahrrad erkunden.
Valle de la Luna bei San Pedro de Atacama
Am späten Nachmittag fahren wir ins Valle de la Luna. Das Mondtal liegt etwa 6 km von San Pedro de Atacama entfernt und gehört zur Cordillera de la Sal. Wind und Wasser haben hier aus Salz, Ton und Sedimenten eine bizarre Landschaft mit Felsformationen, Dünen und tiefen Senken geschaffen.
Seinen Namen soll das Valle de la Luna dem belgischen Jesuiten Gustavo Le Paige verdanken, der in den 1950er-Jahren nach San Pedro de Atacama kam. Die Landschaft erinnerte ihn mit ihren Kratern und weissen Salzablagerungen an die Oberfläche des Mondes. Das ebenfalls von ihm benannte Valle de Marte wurde dagegen wegen seiner rötlichen Färbung mit dem Mars verglichen. Heute ist es besser als Valle de la Muerte bekannt.
Wir fahren mit dem Auto durch das Tal und halten immer wieder an. Die tief stehende Sonne verstärkt die Rot-, Braun- und Ockertöne der Felsen. Unser eigentliches Ziel ist aber der Sonnenuntergang von der grossen Düne.



Die Sonne geht recht schnell unter, sodass wir uns mit dem Aufstieg beeilen müssen. Es ist ein hartes Stück Arbeit, aber der Blick ist grandios. Nächstes Mal werden wir wohl etwas eher losfahren.
Beim Aufstieg hatten wir uns aufgeteilt. Allerdings haben wir vergessen, uns abzusprechen, wo wir uns wieder treffen. So dauert es eine Weile, bis wir uns wieder treffen. Der kleine Hunger ist inzwischen ganz gross. So parken wir unser Auto in San Pedro de Atacama und laufen direkt ins Restaurant.
Tickets für das Valle de la Luna kannst du vorab online kaufen.
Erdbeben im Restaurant in San Pedro de Atacama
Da wir wissen, was wir essen wollen, geben wir im Restaurant zuerst die Bestellung auf, bevor wir das Valle de la Luna von den Händen waschen. Plötzlich erklärt mir die Ältere, dass der Spiegel wackelt. Ich schaue irritiert hoch und muss ihr recht geben. In diesem Moment fängt auch schon das gesamte Haus an, zu wackeln. Es ist, als würde jemand versuchen, das Restaurant durch ein Sieb zu schütteln.
Ich stelle mich mit beiden Girls in den Türrahmen, weg von den Spiegeln. In diesem Moment fällt auch schon das Licht aus. Und es rüttelt und rüttelt. Uns erscheint das Erdbeben wie eine Ewigkeit. Kaum hört es auf, läuft auch schon ein Angestellter mit Taschenlampe zum Notstromgenerator und fragt, ob alles ok ist.
Als das Licht wieder an ist, kehren wir zum Tisch und zu Jörg zurück. Seine erste Reaktion auf das Erdbeben war: «Von einem Bier kann mir eigentlich nicht so schwindelig werden, dass der ganze Raum sich bewegt.» Als die anderen Gäste auch still wurden, bemerkte er dann doch, dass es nicht an seinem Bier lag.
Während des Essens bebt die Erde noch zweimal. Draussen fahren Blaulichter entlang, die Hunde bellen wie verrückt.
Auch wenn man uns versichert, dass es in San Pedro de Atacama jeden Monat ein Erdbeben gibt, ist die Atmosphäre unter den Gästen bedrückt. Tatsächlich werden in Nordchile regelmässig Erdbeben registriert. Viele davon sind allerdings so schwach oder liegen so tief, dass man sie nicht gross bemerkt.
Wir sind so froh, dass dieses Erdbeben uns nicht in der Teufelsschlucht überrascht hat. Den Häusern scheint es wenig auszumachen. Und die Einwohner scheinen auf Erdbeben vorbereitet zu sein. Nur grössere Hotels und Restaurants haben Notstromgeneratoren und damit Licht. Die Einwohner sitzen am Strassenrand und kochen mit Campingkochern ihr Abendessen fertig.
Für uns ist es aber das erste Erdbeben. Deshalb quetschen wir uns in dieser Nacht alle in ein Bett und schlafen nicht wirklich. Die Erde ist noch nicht zur Ruhe gekommen. Immer wieder gibt es Nachbeben und dann werden die Hunde verrückt und die Sirenen heulen.
Das Erdbeben hatte eine Magnitude von 8,2. Das Epizentrum befand sich rund 95 km nordwestlich von Iquique im Pazifischen Ozean in etwa 25 km Tiefe. Es löste eine Tsunamiwarnung aus und die Küstengebiete wurden evakuiert. In Iquique erreichte der Tsunami etwa zwei Meter.
Weitere Ausflugsideen in der Atacama
Rund um San Pedro de Atacama gibt es noch viel mehr zu entdecken, als wir auf dieser Reise geschafft haben. Viele Ziele kannst du mit dem Mietwagen besuchen. Für andere bieten sich geführte Touren an, vor allem wenn du nicht selbst fahren möchtest.
Einen Überblick über Touren und Ausflüge ab San Pedro de Atacama findest du bei GetYourGuide*. Wer die Wahl hat, hat die Qual.
Salar de Aguas Calientes
Der Salar de Aguas Calientes liegt in der Hoch-Puna östlich der Cerros de la Pacana, etwa 105 km von San Pedro de Atacama entfernt. An dieser abflusslosen Senke kommst du auf der Fahrt zum Paso de Jama vorbei. Aussichtspunkte laden zum Anhalten ein. Wir geniessen die Aussicht sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt.

Der Sternenhimmel
Eine der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der Atacama Wüste zeigt sich erst nach Einbruch der Dunkelheit. Schon wenn du etwas aus San Pedro de Atacama hinausfährst, kannst du einen beeindruckenden Sternenhimmel ohne die störenden Lichter des Ortes erleben.
Noch spannender ist eine geführte astronomische Tour. Rund um San Pedro gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten. Im Observatorio Alarkapin verbindet sich die Beobachtung durch Teleskope mit den traditionellen Himmelsvorstellungen der Likan Antai. Im Observatorio Hemisferio Sur lernst du ebenfalls unterschiedliche Vorstellungen vom Sternenhimmel kennen und beobachtest anschliessend Himmelsobjekte mit grossen Teleskopen in einer Sternwartenkuppel.
Alternativ findest du bei getyourguide* verschiedene Sternbeobachtungstouren rund um San Pedro de Atacama.
Auch das Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) befindet sich in der Atacama Wüste. Die Antennen stehen auf dem rund 5.000 m hohen Chajnantor-Plateau. Öffentliche Besichtigungen finden derzeit nicht statt. Ein Blick auf die Website lohnt sich trotzdem. Dort findest du faszinierende Aufnahmen und Videos aus dem Weltall.
Tatio Geysire
Die Tatio Geysire haben wir auf dieser Reise verpasst. Das Geothermalfeld liegt rund 80 km von San Pedro de Atacama entfernt auf etwa 4.300 m Höhe. Besonders eindrucksvoll sind die Geysire am frühen Morgen, wenn die kalte Luft die Dampfsäulen weithin sichtbar macht. Deshalb starten viele Touren bereits gegen 4.00 oder 5.00 Uhr in San Pedro de Atacama.
Du kannst die Tatio Geysire auch mit dem eigenen Mietwagen besuchen. Die Anfahrt führt teilweise über Schotter. Wegen der Dunkelheit, der Höhe und möglicher schwieriger Strassenverhältnisse ist eine geführte Tour* aber eine bequeme Alternative.
