Teil 2: Inselhüpfen auf den Äusseren Hebriden – Sehenswürdigkeiten auf Lewis und Harris

Im ersten Teil der Serie Inselhüpfen auf den Äusseren Hebriden ging es vorbei an den Sehenswürdigkeiten und Landschaften der Inseln Barra, Eriskay, South Uist, North Uist und Berneray. Im zweiten Teil stelle ich dir nun einige der Sehenswürdigkeiten der Insel Lewis und Harris vor.

Die Insel mit dem Doppelnamen Lewis und Harris ist nur eine Insel, denn die beiden Teile sind an der Landenge bei Tarbert miteinander verbunden. Dennoch werden der südliche und der nördliche Teil der Insel häufig getrennt erwähnt. Beide Teile sind aber auch sehr unterschiedlich. Während Lewis von den beiden Küsten abgesehen vor allem aus Moorlandschaften besteht, ist Harris von einer wilden und zerklüfteten Karstlandschaft bedeckt.

Der Blick zeigt den grossen zerklüfteten See beim Besucherzentrum der Callanish Stones, eine der Sehenswürdigkeiten der Äusseren Hebriden schlechthin.
Landschaft und Blick auf das Besucherzentrum bei den Callanish Stones

Anreise zur Insel Lewis und Harris

Wir sind mit der Fähre von Berneray nach Leverburgh auf den südlichen Teil der Insel Lewis und Harris übergesetzt. Möchtest du dein Inselhüpfen auf den Äusseren Hebriden jedoch auf Lewis und Harris beginnen, hast du die Möglichkeit von der Isle of Skye nach Tarbert überzusetzen. Alternativ kannst du von Ullapool mit der Fähre nach Stornoway auf den nördlichen Teil der Insel Lewis und Harris fahren. Für uns war es der Rückweg aufs schottische Festland.

Die Insel Harris, die keine ist und eine goldene Strasse hat

Wir umrunden Harris einmal im Uhrzeigersinn von der Fähre in Leverburgh kommend. Die Golden Road, die entlang der Ostküste von Süd-Harris verläuft, hat den Namen «Golden Road» erhalten, da ihr Bau 1897 so viel Geld kostete. An der Westküste von Harris überraschen uns einmal mehr Sandstrände und Architektur, die sich der Landschaft anpasst.

Türkisblaues Wasser und weisser Sandstrand, die Aussentemperaturen passen nicht zum Bild dieses Strands auf Harris. Sie gehören zu den eigentlichen Sehenswürdigkeiten auf den Äusseren Hebriden.
Was für eine Bucht
Bucht mit traumhaften Sandstränden auf Harris. Hinter dem blauen Meer erheben sich hohe Berge.
Immer wieder führt die Strasse an traumhaften Stränden vorbei.

Hier in Harris liegen so viele schöne Strände direkt am Strassenrand, dass wir es bedauern, uns für entweder Strandwanderung oder Umrundung der Insel entscheiden zu müssen.

Der Charakter der Landschaft ändert sich schlagartig, wenn man an der Ostküste von Harris entlang fährt. Die Strasse wird einspurig und führt im wilden hoch und runter mit vielen Kurven durch diese herbe Landschaft aus Lochs, Felsen und vereinzelten Häusern. Schlechtes Wetter in dieser Gegend schlägt schnell auf die Stimmung.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit auf der Insel Harris ist die St. Clement’s Church in Rodel. Alesdair Crotach MacLeod soll diese Kirche mit Mönchen errichtet haben, um Busse zu tun. Als Clanchef der MacLeods in Zeiten der Machtkämpfe mit den MacDonalds hatte er viele Morde in Auftrag gegeben. Sein Grab ist in der Kirche in Rodel. Vermutlich wurde die Kirche Anfang des 16. Jahrhunderts am Platz einer früheren Kapelle errichtet.

Die St. Clement's Church steht in Rodel, auf der Insel Harris auf einem kleinen Friedhof inmitten einer Graslandschaft. Sie hat einen Turm, der an einen Wehrturm erinnert.
Die St. Clement’s Church
Das Grab von Alesdair Crotach MacLeod in der St. Clement's Church auf Harris wurde bereits vor seinem Ableben fertiggestellt und zeichnet sich durch schöne Steinmetzarbeiten aus,.
Das Grabmal von Alesdair Crotach MacLeod

Nachdem wir so einen Eindruck vom südlichen Teil der Insel Lewis und Harris gewonnen haben, fahren wir bei Tarbert auf den Nordteil und suchen unser Moorpark Cottage, welches sich an der Westküste von Lewis in der Nähe von Barvas befindet.

Lewis – Sehenswürdigkeiten an der Westküste

Unsere Erkundungen der Insel Lewis haben sich vor allem auf die Westküste bezogen. Das hängt jedoch damit zusammen, dass wir an der Westküste gewohnt haben und insofern auf dieser Seite der Insel mit unseren Erkundungen angefangen haben. Leider hat uns das Wetterglück am Ende unseres 10-tägigen Inselhüpfen in Lewis verlassen. Zum Sturm kam noch Regen und Kälte, sodass wir Stornoway nur kurz beim Verlassen der Insel gesehen haben. Wir haben es auf die Liste für das nächste Mal gesetzt, denn wir kommen bestimmt noch einmal mit dem Wohnmobil wieder.

Deshalb stelle ich dir im Folgenden von Nord nach Süd, die von uns besuchten Sehenswürdigkeiten an der Westküste dieser Insel der Äusseren Hebriden vor. Obwohl wir viel gesehen haben, gäbe es noch mehr zu entdecken, wie beispielsweise Mangarstadh ganz im Süden der Westküste.

Der Butt of Lewis

Wir beginnen die Erkundung der Insel Lewis mit einer kleinen Wanderung an der nördlichsten Spitze der Insel, am Butt of Lewis. Kaum kommen wir am Parkplatz des Leuchtturms an, wird es erst einmal hektisch. Im Wasser vor dem Leuchtturm schwimmen Delfine.

Drei Delphine schwimmen vor dem Butt of Lewis im Meer.
Drei Delphine einer grösseren Gruppe

Bis ich jedoch das Tele auf der Kamera habe, sind sie abgetaucht. Obwohl wir noch eine ganze Weile warten und gespannt die Wasseroberfläche beobachten, die Delfine tauchen nicht mehr auf. Sieht man vom Wind ab, ist eine kleine Wanderung entlang der Küste interessanter als der Leuchtturm aus Ziegelsteinen, den man nicht besichtigen kann. Viele Vögel sitzen auf den Felsen und suchen auf den Feldern nach Nahrung. Im Wasser taucht immer mal wieder ein neugieriger Seehund auf.

Dort, wo ein grosses Stück der Klippe am Butt of Lewis fehlt, sieht der Stein aus wie die Jahresringe eines Baums.
Die Vögel ducken sich im Windschatten des Felsens

Die Felsen bestehen aus Lewis Gneis, der zu einem der ältesten Gesteine der Welt zählt. Ausser auf den Äusseren Hebriden ist diese Gesteinsart nur noch an der Ostküste Kanadas zu finden. Schottland gehörte mal zu Kanada und hier liegt die Bruchstelle.

Butt bedeutet so viel wie Hintern und gefühlt am A… der Welt befindet sich der Leuchtturm auch. Aber die Steilküste ist ausgesprochen interessant.

Arnol Blackhouse und Gearrannan Blackhouse Village

Blackhouses sind eine eindrückliche Sehenswürdigkeit auf den Inseln der Äusseren Hebriden. Im 18. Jahrhundert lebten die Crofter in Blackhouses. Dies waren Bauern, die Land pachteten und bearbeiteten oder zur Viehzucht nutzten. Der Boden der Blackhouses bestand im Inneren aus Erde und Steinen. Alle lebten in einem Raum. In der Mitte befand sich ein offenes Torffeuer, um den Raum warmzuhalten.

Das Arnol Blackhouse ist eine Sehenswürdigkeit auf der Äusseren Hebriden Insel Lewis. Es ist dunkel, in der Mitte des Raums raucht ein Torffeuer, über dem ein Wasserkessel hängt. Ein Bettverschlag mit Gardine, eine dunkle Anrichte, ein Tisch, ein kleiner Schrank und eine Bank sind im Inneren zu sehen.
Das Innere des Arnol Blackhouse

Das Arnol Blackhouse ist ein historisches Blackhouse und zeigt das Leben wie anno dazumal. Als wir es betreten, weiss ich, warum man von einem schwarzen Haus spricht. Nicht nur, dass es im Inneren sehr düster ist, das qualmende Torffeuer hat im Laufe der Jahre an Decke und Wänden unübersehbar Spuren hinterlassen. Allerdings kann ich nur einen flüchtigen Blick in das Blackhouse werfen, denn das brennende Torffeuer nimmt mir sofort die Luft.

Im Unterschied dazu ist das Gearrannan Blackhouse Village ein Freilichtmuseum. Die Siedlung besteht aus neun Blackhouses und wurde bis 1970 aufgegeben. Diese Blackhouses sind bereits moderner ausgestattet und wurden liebevoll restauriert. Dort kann man sogar authentisch in einem Blackhouse übernachten.

Ein "moderneres" Blackhouse auf Lewis war innen getäfert und hell lackiert, hatte ein Bett, eine Bank, einen schmalen Esstisch und eine Anrichte. Durch Zwischenwände waren einzelne Räume voneinander abgetrennt. Dies ist eine weitere Sehenswürdigkeit auf dieser Äusseren Hebriden Insel.
Im Inneren eines bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts bewohnten Blackhouses

Im 20. Jahrhundert wurden die Blackhouses weiterentwickelt und mit moderneren Annehmlichkeiten wie getäferten Decken, Fliesenböden und einem eingebauten Kamin ausgestattet.

Im Blick sind 4 der Häuser des Gearrannan Blackhouse Village auf der Insel Lewis und das Meer.
Die Häuser passen sich unauffällig in die Landschaft ein

Ein alter Herr erklärt uns, dass die Viehzucht auf Lewis und Harris nur ein Nebenerwerb war und sich fast alle mit dem Weben des berühmten Tweed Stoffs Geld verdient haben. Allein die Einstellung der Muster erscheint uns ziemlich kompliziert. Auch körperlich sind diese mit Pedal zu betreibenden Webstühle anstrengend.

Ein alter Webstuhl und Stoffmuster sind in diesem Blackhouse auf Lewis, Äussere Hebriden zu bewundern.
Webstuhl

Wir nutzen das Tor und laufen noch den kurzen Weg auf den nächsten Hügel, um die Aussicht über die Bucht zu geniessen. Allerdings hat uns das Wetterglück verlassen, seit wir auf Lewis sind.

Der Himmel hat Weltuntergangsstimmung auf der Insel Lewis und Harris, weshalb alles grau wirkt. Man sieht viele Buchten und kleine Inseln im Meer.
Aussicht vom Hügel

Tipp: Auf dem Weg zum Gearrannan Blackhouse Village kannst du bei den North Mill and Killn anhalten. Das sind zwei Blackhouses, die als Trockenhaus für Getreide und als Mühle dienten.

Dun Carloway – kreisrunder Turm aus der Eisenzeit

Ob der Broch ein Wohnturm war oder auch der Verteidigung diente, darüber ist sich die Wissenschaft nicht so ganz einig. Dass er jedoch aus dem 1. Jahrhundert vor Christus stammt und ungefähr bis ins 13. Jahrhundert genutzt wurde, scheint eher festzustehen. Die Lage des Turms ist spektakulär.

Dun Carloway ist eine weitere Sehenswürdigkeit auf der Äusseren Hebriden Insel Lewis und Harris. Er steht auf einem Hügel am Meer. Auch wenn über dem Turm noch ein wenig Blau vom Himmel zu sehen ist, sieht man schon, wo das herannahende Unwetter sich entleert.
Dun Carloway

Diese Türme waren überall auf den Äusseren Hebriden und im Norden von Schottland zu finden. Wenn du, so weit es möglich ist, um die Ruine herum gehst und die Aussicht geniesst, kannst du deine Fantasie spielen lassen. Über den Geruch im Wohnturm möchte ich allerdings nicht nachdenken. Wobei diese prestigeträchtigen Wohntürme den führenden Familien in einem Gebiet gehörten.

Der Querschnitt eine Rundturms zeigt die Konstruktion. Bodennah lebt das Vieh. Die nächste Etage scheint als Ess- und Schlafraum gedient zu haben, oben trocknen Fische. Der Turm hatte eine äussere und eine innere Mauer. Im Zwischenraum befanden sich Aufgänge, die Küche etc.
So könnte das Leben im Wohnturm ausgesehen haben.

Callanish Standing Stones – geheimnisvoll und grossartig

Die 50 Monolithen, die die prähistorische Anlage der Callanish Standing Stones auf der Insel Lewis bilden, stehen hier seit ungefähr 3.000 vor Christus. Damit sind sie deutlich älter als Stonehenge. Sie sind die bedeutendste Sehenswürdigkeit auf den Inseln der Äusseren Hebriden. Aus der Luft betrachtet, kann man ein keltisches Kreuz erkennen. Der grosse Steinkreis in der Mitte ist eher eine Ellipse und besteht aus 13 Steinen. Die «Arme» und «Allee» führen alle zum Zentrum hin.

Der Blick des Betrachters wird über eine Reihe Steine zur Mitte hingeführt und anschliessend zu beiden Seiten weiter. Callanish Standing Stones findest du an der Westküste von Lewis. Sie sind die Sehenswürdigkeit auf dieser Insel der Äusseren Hebriden.
Die Lichtverhältnisse sind suboptimal zum Fotografieren. Sonnenaufgang oder das weiche Licht am Nachmittag wären besser.

Die Steine bestehen aus Lewis Gneis. Das metamorphe Gestein gehört zu den ältesten Steinen der Welt und wurde unzählige Male gebrannt, gequetscht, geformt, geschmolzen, abgekühlt und wieder gepresst.

Sieben Steine bilden ein Dreieck im Raum der Graslandschaft. Callanish Standing Stones auf Lewis, Sehenswürdigkeiten Äussere Hebriden
Die Steine mit Blick in die Weite haben eine ganz andere Wirkung als die Steine in der Mitte.

Sinn und Zweck der Callanish Stones bleibt wohl ewig ein Rätsel. Vermutungen gibt es viele. So könnte es sich um ein prähistorisches Observatorium handeln. Es könnte ein spirituelles Zentrum sein. Ein Mondkult wird angeführt, denn alle 18,6 Jahre sieht es so aus, als würde der Mond die Erde besuchen und über die Hügel tanzen. Andererseits hat man eine Grabkammer gefunden, die so gar nicht zu diesen Erklärungsansätzen passt.

Hinweis: Wer Zeit hat, kann sich auch die anderen Steinkreise in der Gegend anschauen.

Abstecher auf die Insel Great Bernera zum Bosta Iron Age House

Bist du auf dem Weg zu den Chessmen, empfehlen wir dir einen kleinen Umweg zur Insel Great Bernera. Eine Brücke verbindet Lewis mit der Insel, sodass du dein Inselhüpfen auf den Äusseren Hebriden um eine Insel und Sehenswürdigkeit erweiterst. Im Dorf gibt es einen kleinen Parkplatz, von dem aus du zum Bosta Iron Age House gelangst.

Eine Grasnarbe versucht den Sand festzuhalten, der Blick über das türkise Meer fängt sich an Felsinseln. Hier führt der Weg zum Haus aus der Eisenzeit entlang.
Hier geht es entlang zum Bosta oder Bostadh Iron Age House

1993 fegte ein schlimmer Sturm über die Küste und legte dabei Mauern frei. Die herbei eilenden Archäologen legten die Spuren von nordischen Gebäude frei.

Allerdings waren diese Gebäude auf acht eisenzeitlichen Häusern errichtet worden. Diese Häuser hatten eine charakteristische Form. Jede Hütte war mit ihren Nachbarn durch Tunnel verbunden.

Die Häuser wurden errichtet, indem man unter dem Boden grub, um ein Erdfundament zu schaffen, und dann den Umfang der Hütte mit einer doppelten Schicht aus Trockenmauerwerk verstärkte. Der Raum zwischen den Steinschalen wurde dann mit Schutt, Lehm, Torf und Sand gefüllt.

Wenn du heute zu dieser traumhaft schönen Bucht kommst, siehst du allerdings von diesen Häusern nichts mehr, denn sie wurde anschliessend wieder mit Sand bedeckt, um die Strukturen zu konservieren. Seit 1998 kannst du aber die Rekonstruktion eines solchen Hauses bewundern.

Die Rekonstruktion liegt malerisch neben einem Bächlein in der Bucht schutzsuchend unterhalb der Felsen. Das Haus ist aussen von einem schützenden Steinwall umgeben. Sehenswürdigkeit auf den Äusseren Hebriden
Mit welchem Material die Dächer gedeckt waren, liess sich nicht rekonstruieren

Siehst du heute die Landschaft, kannst du dir nicht vorstellen, dass hier wahrscheinlich Wälder gewachsen sind. Die gefundenen Rotwildknochen lassen aber darauf schliessen. Andere Fundstücke sind im kleinen Museum in Breaclete ausgestellt.

Uig – wilde Natur und Strandgut

Weit im Süden von Lewis liegt Uig. Am Ende eines langen Tages ist für uns der Weg das Ziel. Wir durchqueren traumhafte Landschaften, in denen man mit etwas Glück Adler beobachten könnte. Allerdings zieht bereits wieder ein Unwetter auf.

Bis zu 400 m hohe Berge erheben sich hier über einer trostlosen Moorlandschaft, die man auf dem Weg nach Uig auf der Insel Lewis durchquert. Der Himmel sieht nach einem Unwetter aus.
Wir lassen uns jetzt nicht abhalten, wollen wir doch die Schachfiguren sehen.

78 Schachfiguren aus Walrosszähnen wurden 1831 in Uig am Strand gefunden. Diese stammen wahrscheinlich aus Norwegen und wurden auf das 12. Jahrhundert datiert. Die Äusseren Hebriden gehörten damals zum Norwegischen Reich. Heute stehen die Lewis Schachfiguren im Britischen Museum in London. Elf Figuren sind auch im Museum in Edinburgh zu bewundern. Am Strand, wo sie gefunden worden sein sollen, steht ein Nachbau, ein grosser hölzerner König. Vor dem Museum in Uig steht ein Bauer, der als Berserker dargestellt ist, weshalb man auf den norwegischen Ursprung geschlossen hat.

Fazit zum Inselhüpfen auf den Äusseren Hebriden

Die Inseln der Äusseren Hebriden bieten dem Besucher wunderschöne, einsame Landschaften, die sich perfekt zum Entschleunigen eignen. Das Inselhüpfen auf den Äusseren Hebriden ist problemlos mit wenigen Fährüberfahrten und vielen Dämmen möglich. Für alle, die sich für die Reste alter Kulturen interessieren, sind die Sehenswürdigkeiten auf den Inseln der Äusseren Hebriden sensationell. Das Inselerlebnis steht und fällt aber mit dem Wetter.

Unsere Empfehlung lautet deshalb: Plane mehr Zeit ein. Ist das Wetter gut, so hast du die Chance einfach noch ein paar Strandwanderungen mehr zu machen. Ist das Wetter schlecht, kannst du es auch mal gemütlich im Warmen aussitzen ohne, dass du etwas verpasst. Wir haben jeweils ein Ferienhaus gemietet und konnten so selbst am Abend kochen und für ausgiebige Picknick-Verpflegung während des Tages sorgen. Es ist so toll, wenn man nach einem ereignisreichen Tag, wo man dem Wetter getrotzt hat, nicht noch einmal in Sturm, Regen und Kälte raus muss.

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